Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Freitags ist immer "Kindergolf", wie mein Kleiner sagt. Er besucht seit einem halben Jahr die Bambini-Gruppe eines Golfclubs in der Umgebung. Zusammen mit ein paar anderen in seinem Alter. Zwischen drei und fünf Jahren sind die Kleinen da. Es macht ihm Spaß, der Pro lobt seinen Schwung und die kleine, weiße Kugel zaubert ihm ein Lachen ins Gesicht, wenn sie durch die Luft fliegt. Manchmal aber kommen mir Zweifel. Bin ich, obwohl ich das gar nicht will, ein zu ehrgeiziger Vater? Ist das überhaupt schon der richtige Zeitpunkt, um mit Golf zu beginnen?

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Wer hat an der Uhr gedreht?

Kennst Du dieses unangenehme Gefühl, sich auf dem Golfplatz Löcher in den Bauch zu stehen? Weil vor Dir wieder einmal Bälle im Rough gesucht werden. Erst  einer, am Ende vier. Und die Uhr tickt gnadenlos. Minutenlang. Ich finde, man darf sich für eine Golfrunde sehr wohl Zeit lassen. Schließlich ist es in den meisten Fällen ja ohnehin Freizeit, die man auf dem Platz verbringt. Andererseits kann es auch gewaltig nerven, wenn sich der Flight vor Dir im Schneckentempo fortbewegt. Bei Turnieren kann das schon einmal aus dem Konzept bringen. Und zwar ordentlich.

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Zocken, was das Zeug hält

Nein, zum Zocken muss man sich nicht ins verrauchte Hinterzimmer der Eckkneipe verziehen. Es tut auch der Golfplatz. Ganz egal, ob man mit den besten Kumpels unterwegs ist oder beim Monatsbecher mit den Clubkameraden. Es geht um Bälle, Drinks oder Bares. Selbst die Millionäre auf den Profi-Touren machen das. Jack Nicklaus und Arnold Palmer zum Beispiel. Selbst als sie schon längst die besten Golfer der Welt waren, haben sie im privaten Duell noch um 20 Dollar pro Runde gezockt.

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7 Löcher, ... die man im Allgäu gespielt haben muss

Immer mehr Golfurlauber entdecken das Allgäu als eine der schönsten deutschen Ferienregionen. Kaum jemand, der dort einmal zu Gast war, kann sich der Faszination von Landschaft und Brauchtum entziehen. Und in der Tat: Kaum eine Golfregion in Deutschland ist so vielfältig. Zieht man beispielsweise rund um Kempten, der größten Stadt des Allgäus, einen Radius von 60 Kilometern, kann man fast 20 Golfanlagen in knapp einer Stunde Fahrzeit mit dem Auto erreichen. Und diese sieben Löcher sollte man hier unbedingt mal gespielt haben!

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Welcher Golftyp bist Du?

Zuhause ist der Mann ein genügsames Wesen. Für ihn ist schon Feiertag, wenn er es sich auf dem Sofa gemütlich machen kann. Vor ihm die Tüte Chips, neben ihm die Dose Bier - und im Fernsehen flimmert die Fußball-Bundesliga. Dass er dabei den Jogginganzug aus Ballonseide trägt und nicht das Willi-Bogner-Golfshirt, stört ihn in diesem Moment überhaupt nicht. Das Leben könnte so einfach sein. Wenn da nicht der Golfsport wäre. Denn auf dem Platz mutiert er gerne mal zum Erbsenzähler. Der Versuch einer Verhaltensstudie.

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Robogolf: Schwingen wie von Geisterhand

Normalerweise baut die isel AG unter anderem Komponenten für Pfandrückgabeautomaten. Doch dieses Produkt ist der Traum aller Männer: ein Golfroboter. Stückpreis: rund 150.000 US-Dollar. Bei meinem Besuch im Engadin Golf Club bei St. Moritz habe ich mir einen solchen Roboter aus der Nähe angesehen und mich an Thomas Voellinger erinnert. Er ist Bereichsleiter Robotik bei der isel AG und erklärt im Interview, warum die Golfpros landauf, landab trotz der komplexen Maschine nicht um ihre Jobs bangen müssen.

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Die Stilfrage. Oder: Ein Plädoyer für die Kurz-Hosigkeit

Weiße Tennissocken in Sandalen? Das geht modisch schon lange nicht mehr. Die Stilfrage kennt eben kein Hitzefrei. Kurze Hosen im Büro, sagen Modeexperten, sind beispielsweise auch ein solches No-Go. Selbst wenn am PC-Arbeitsplatz bei 30 Grad die Luft brennt. Und auf dem Golfplatz? Sind kurze Hosen auf der Runde unästhetisch? Oder bleibt einem bei der großen Hitze dieser Tage gar nichts anders übrig? Und warum dürfen dann Frauen im luftigen Röckchen golfen, ohne dass sich auch nur irgendeiner auf den Platz darüber beschweren würde? Fragen über Fragen.

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Golf ist ... 7 Erkenntnisse nach zwölf Jahren

Ein Mädchen, ein Junge, ein Herz und ein schlauer Spruch. Liebe ist ... Kennst Du diese Cartoons auch? Seit über 40 Jahren sind sie täglicher Bestandteil der BILD-Zeitung. Liebe ist für viele auch Golf. Bei mir dauert diese Liebe jetzt schon fast genau zwölf Jahre. Aus purem Zufall bin ich beim Ausmisten des Dachzimmers auf ein Stück Papier gestoßen. Auf eine Urkunde aus dem Jahr 2005. Eine Urkunde, die mir attestiert, dass ich damals die Platzreifeprüfung erfolgreich abgelegt habe. Und was habe ich in all der Zeit gelernt? Golf ist ... Meine sieben Erkenntnisse.

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Die Reifeprüfung

Den Abschlag verzogen, der Ball kullert nur - und landet direkt auf der Kugel des Mitspielers. Diese Kugel spickt in Richtung Bunker, der anderen Ball fliegt im hohen Bogen im Aus. Klar, weiß ich, wie es weitergeht. Ich habe ja schließlich die Platzreife erfolgreich bestanden. Obwohl, so ein bisschen unsicher bin ich in diesem Moment schon, ob die Spielfortsetzung tatsächlich ganz regelkonform war. Würdest Du die Platzreifeprüfung noch einmal bestehen? Ich habe mich mal getestet.

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Zum In-den-Schläger-Beißen

Irgendwie liegt es wohl in der Natur des Menschen, sich für nichts und wieder schuldig zu fühlen. Schlechte Noten in der Schule. Unschuldig. Der Lehrer hat die falschen Fragen gestellt. Zu spät zur Verabredung gekommen. Unschuldig. Vorher noch vom Kollegen aufgehalten worden. Das Geschenk am Hochzeitstag vergessen. Unschuldig. Wir haben doch ausgemacht, uns nichts mehr zu schenken. Und beim Golfen ist das nicht anders. Es ist zum In-den-Schläger-Beißen.

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Der schwarze Peter

Kennst Du noch den "Schwarzen Peter"? Dieses Kartenspiel aus der Kindheit, bei dem es darum ging, am Ende möglichst nicht die Karte mit dem Schornsteinfeger auf der Hand zu haben. Das war gleichbedeutend mit der Niederlage. Neulich ist mir bei einem Golfturnier dieses Spiel wieder in den Sinn gekommen. Weil wir in unserem Flight quasi den schwarzen Peter des Turniers hatten. Einen Mitspieler, der auf einen Schlag einen ganzen Golftag vermiesen kann.

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Wenn die Erde wärmer wird ...

Dass es jetzt endlich wärmer wird und die Golf-Saison so richtig in Fahrt kommen kann, ist für diese Jahreszeit freilich völlig normal. Dass aber bis vor zwei Wochen - zumindest bei uns im Golf-Süden Deutschlands - die Grüns und Fairways größtenteils noch unter einer dicken Schneeschicht lagen, ist eher weniger normal. So mancher mahnt hier gerne: Das ist der Klimawandel! Was wäre denn, wenn die Erde tatsächlich wärmer wird? Wie würde sich der Golfsport verändern? Eine (nicht ganz ernst gemeinte) Prognose.

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Vater, Mutter, Kind: Golf als Familiensport

Fußballtore, Sandkasten, Schaukel. Beim Golfclub Augsburg geht es familiär zu. Seit Kurzem werden sonntags Kinder von Erzieherinnen betreut, während Mama und Papa auf die Runde gehen. Clubmanager Fabian Fietze geht es aber nicht um die Frage Golf oder Familie. Es geht in erster Linie um gemeinsame Zeit. „Kaum eine andere Sportart eignet sich so gut, von der ganzen Familie unabhängig von Alter und Können ausgeübt zu werden“, sagt er. Der Heimatclub der deutschen Golf-Ikone Bernhard Langer ist ein Vorzeigeklub in Sachen Familienfreundlichkeit.

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Die P(ack)-Frage: Wohin mit dem Golfbag?

Wir fahren ans Meer, sagt die Frau. Einfach den ganzen Tag faul in der Sonne liegen. Dem Rauschen der Wellen zuhören. Entspannen. Wir fahren in die Berge, sage ich. Einfach den ganzen Tag aktiv unterwegs sein. Golf spielen. Die wunderbare Natur in den Alpen genießen. Früher war die Diskussion schnell beendet. Frühjahr Berge, Herbst Meer. Heute ist die Entscheidung schwerer. Denn der Urlaub soll schließlich auch für unsere beiden Kleinen ein Erlebnis sein. Daher lautet die Erfolgsformel ganz einfach: Berge oder Meer? Hauptsache, das Golfgepäck hat noch Platz im Auto.

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Der Flirt-Flight: Singlebörse Golfplatz

Eine Bekannte hat mir mal erzählt, sie würde den neuen Freund ihrer Tochter am liebsten mit auf den Golfplatz nehmen. Um ihn zu durchleuchten. In der Tat sagt eine Runde Golf mehr über einen Menschen aus als vieles andere. Es braucht keinen teuren Partnertest, es braucht lediglich eine Runde mit großen Emotionen, Momenten der Enttäuschung und viel Zeit für Gespräche. Die Wahrheit - das ist eine der Lieblingsphrasen unter Fußballern - liegt eben doch auf dem Platz. Und dieser Platz hat das Zeug zur erfolgreichen Singlebörse.

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Die Lizenz zum Duzen

Beim Golfen gibt es die Lizenz zum Duzen. Weil man meistens unter Freunden oder zumindest unter Gleichgesinnten ist. Aber, darf der Ferdl mich auch duzen, wenn er mich eigentlich gar nicht kennt? Ich kann mich noch gut erinnern, wie spannend es war, als man in der Kollegstufe plötzlich von dem einen oder anderen Lehrer gesiezt wurde. Und heute? Heute finde ich das Du schon fast eine Art Lebenseinstellung. Ganz und gar nicht despektierlich. Ist es einfach nur eine Generationen-Frage?

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Den Rhythmus im Blut

Völlig entspannt steht Sergio Garcia auf der Driving Range, schlägt einen Ball nach dem anderen kerzengerade ans andere Ende des Übungsgeländes. Fast wie eine Maschine. Eisen 3, Fairwayholz, Driver. Der Schwung des spanischen Profi-Golfers sieht dabei so locker und leicht aus, der Rhythmus so natürlich. Ich bin als Gast einer exklusiven Golfclinic dabei. Und staune, und staune, und staune. Die Begegnung in München-Eichenried ist jetzt schon fast vier Jahre her. Aber Garcias Tipps und Tricks helfen mir noch heute.

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Golf auf dem Weg zum TV-Sport?

Schon vor 50 Jahren hat Reporter-Legende Harry Valérien in Garmisch-Partenkirchen mit einer kleinen Handkamera versucht, ein Golfturnier zu filmen – für eine Sendung des Bayerischen Fernsehens. In Deutschland ist Golf im Fernsehen noch immer Randsport, während in den USA Millionen vor den TV-Geräten sitzen, wenn die großen Turniere übertragen werden. Wie etwa beim Masters in Augusta. Wir haben uns mit ARD-Sportfrontfrau Julia Scharf darüber unterhalten, warum mancher Sport mehr fernsehtauglich ist und manch anderer weniger.

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Maxlrain: Imagepflege der besonderen Art

Die Umgebung ist das große Kapital des Golfclubs Schloss Maxlrain, knapp 16 Kilometer nordwestlich von Rosenheim. Hier das prächtige Renaissanceschlosses, dort das Panorama auf den Wendelstein. Es könnte also alles so schön sein. Könnte. Denn dem Club eilt in der Gegend ein elitärer Ruf voraus. „Ich höre immer wieder, unsere Anlage sei versnobt, ein Klub der Reichen und Schönen. Das ist mir als sportliche Geschäftsführerin natürlich ein Dorn im Auge“, sagt Julia Busch. Jetzt will sie den Menschen in den umliegenden Gemeinden die Angst nehmen.

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Die Männer für den Feinschliff

Nein, notorische Langschläfer sind in diesem Job fehl am Platz. Der Arbeitstag eines Greenkeepers beginnt schon früh am Morgen, an heißen Sommertagen mitunter sogar noch vor Sonnenaufgang. Und selbst im Winter bleibt keine Zeit, die Füße hochzulegen. Dann, wenn es draußen schneit, werden drinnen Maschinen gewartet und Schneidwerke geschliffen. Die Zeit von der Schneeschmelze bis zur offiziellen Saisoneröffnung ist für die Greenkeeper der stressigste Teil des Jahres.

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Mit Sack und Pack: Was ins Bag gehört

Was die großen Golfer auf den internationalen Touren dieser Welt in ihren Bags haben, ist immer wieder spannend zu sehen und zu lesen. Vor Kurzem habe auch ich Euch im sozialen Netzwerk Facebook schon einmal einen kleinen Einblick in mein Bag gewährt. Das war freilich bei Weitem nicht so packend wie der Blick in die Golftasche von Martin Kaymer oder Sergio Garcia. Aber was gehört eigentlich alles ins Bag? Und was sollte man lieber daheim lassen?

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Das wäre mein perfekter Platz

Viel Wasser, wenig Wasser? Einfach oder herausfordernd? Kurz oder lang? Natürlich oder künstlich angelegt? Ja, wie ist er denn, der perfekte Golfplatz? Gibt's überhaupt ein Ideal? Schwierig, sagen auch die Planer. Der bekannte Golfplatz-Architekt Thomas Himmel hat mir in einem Interview mal verraten, dass er sich meist am Durchschnittsgolfer mit Handicap 20 bis 22 orientiert. Alle Spielklassen unter einen Hut zu bringen, das ist der Anspruch an den Designer. Und was würde ich mir wünschen?

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"Golf muss einfacher werden!"

Unter Golfern wird gerade eifrig diskutiert. Ab 2019 planen die Hüter der Golfregeln von R&A und USGA weitreichende Veränderungen. Dadurch soll das Golfspiel verständlicher, fairer und zukunftsfähiger werden. Sagen sie. Kann dieser Plan tatsächlich funktionieren? Der Alpengolfer sprach darüber mit Christian Montén (45). Der Kemptener betreibt im Allgäu zusammen mit Ralf Schwarz eine Golf-Übungsanlage und ist Manager des Golfclubs Memmingen.

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Ein Ode an den Golfsport

Ja, heute im Büro ist mit dem neuen Kollegen mal wieder die große Diskussion entbrannt. Golf, sagte er, sei doch kein Sport! Das bisschen Spazierengehen. Seine Mutter, Treppensteigen, Schweißvergießen und so weiter. Naja, ein wenig angefressen war ich schon, habe versucht, wieder mal alle möglichen Argumente von den vielen Muskeln, noch mehr Kalorien und der Pulsfrequenz anzubringen. Letztlich ist das hier für ihn. Und weil gerade Fasching ist, habe ich meine Ode an den Golfsport in Gedichtform gepresst. Quasi die Alpengolfer-Büttenrede.

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Hilfe, ich bin krank!

Hilfe, ich bin krank! Nein, kein Männerschnupfen. Den hatte ich schon rund um Weihnachten. Dieses Mal ist es noch viel schlimmer. Ich bin befallen von der krankhaften Angst, etwas zu verpassen. Erst heute früh habe ich die Symptome an mir wieder ganz, ganz eindeutig festgestellt. Als ich aus dem Dachfenster geschaut habe. Auf der einen Seite war noch alles in Ordnung ...

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Dieser Mann hat Gefühl im Arm

Dieser Mann hat jede Menge Gefühl im Arm: Marcus Schraufstetter, 38, gebürtiger Oberbayer, heute Projektmanager bei den Stadtwerken Bonn – und seit gut sieben Jahren passionierter Golfer. Schon bei seinem ersten Turnier hat sich Schraufstetter von der Platzreife auf Handicap 33,0 verbessert, am Ende der Saison hatte er sich bereits bis auf 11,3 heruntergespielt. Das war im Jahr 2010 einmalig in Deutschland. Bessere Referenzen könnte man kaum haben, um im Golfsport ein kleines Business aufzubauen.

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Tobias Müller: Mentaltraining auf dem Golfplatz

Tobias Müller ist in seiner Disziplin der Beste der Welt. Der Allgäuer ist begeisterter Telemarker. Kaum einer kann ihm in dieser ursprünglichen Form des Ski-Abfahrtslaufs das Wasser reichen. Im Sommer freut sich der 24-Jährige aber aufs Kontrastprogramm: Müller ist seit einiger Zeit auch begeisterter Golfer. Auch wenn die Action auf der Piste und die Ruhe auf dem Grün auf den ersten Blick so gar nicht zusammenpassen, gibt es, meint er, Gemeinsamkeiten. Um für den Winter mental gerüstet zu sein, sei Golf im Sommer der ideale Zeitvertreib.

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Golfmesse: Ein Schlag ins Klo

Das mir hier ja keine Missverständnisse entstehen: Die Golfmesse in Zürich war bei ihrer siebten Auflage keineswegs der sprichwörtliche Griff ins Klo. Im Gegenteil. Der Branchentreff während der größten Reisemesse der Schweiz, der Fespo, war abwechslungsreich und informativ. Und besagter Schlag ins Klo ist dabei einigen Besuchern gelungen. Das wurde gefeiert, denn die WC-Schüssel spielt für die Schweizer Crossgolf-Szene eine ganz besondere Rolle.

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Danke, Schweden!

Die Schweden haben’s uns vorgemacht. Sie können nicht nur Räucherlachs und Billigregal. Sie können auch Wahl. Und zwar richtig. Die Schweden haben Anfang der Woche Henrik Stenson zum "Sportler des Jahres" gemacht. Einen Golfer! Und das nicht zum ersten Mal. Da wählt also ein Land, das einen so riesigen Schatz an richtig erfolgreichen Sportlern hat, ausgerechnet einen Golfer zum Besten und Beliebtesten des Jahres. Da muss man als Deutscher schon zweimal hinschauen! Tack, Sverige! Danke, Schweden!

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Und wann trainierst Du so?

Frühmorgens nach dem Aufstehen? Abends nach der Arbeit? Oder in der Mittagspause? Wann trainierst Du denn so? Trainierst Du überhaupt? Golf und Üben. Diese zwei Wörtchen sind schon ein seltsames Paar. Denn einerseits können sie nicht ohne einander, andererseits ist das Üben für manchen auch eine Form der Zeitverschwendung. Die Golfanlagen jedenfalls investieren mittlerweile richtig viel, um ihren Kunden Training quasi rund um die Uhr anzubieten. So wie eine Anlage im Allgäu.

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Golftraining im Winter: Ab in die Halle!

"Man kann im Sport nur erfolgreich sein, wenn man das ganze Jahr ackert", sagt Ralf Schwarz. Er ist A-Lizenz-Trainer und bittet seinen Golf-Nachwuchs im Allgäu Woche für Woche zum Üben. Auch im Winter. Seit November arbeiten die Mädchen und Buben in der Turnhalle schon wieder an den Grundlagen für die kommende Saison. Auch wenn die noch weit weg ist. An Kondition und Koordination, aber auch am Schwung. Sogar ein Sportwissenschaftler wurde engagiert.

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"Der Golfer ist ein Naturschützer"

"Der Golfer ist ein Naturschützer", sagt Dr. Gunther Hardt. Er, der in Fachkreisen auch der Rasendoktor genannt wird, ist als Auditor seit vielen Jahren das Gesicht des DGV-Qualitätszertifikats GOLF&NATUR. Hardt lebt diesen Gedanken mit Herz und Seele. Doch in seiner Zwischenbilanz nach 20 Jahren schwingen auch kritische Töne mit. Denn so ganz scheint die Philosophie von GOLF&NATUR noch nicht bei allen Golfanlagen in Deutschland angekommen zu sein. Ein Gespräch über den Status quo, Nachholbedarf und Zukunftsvisionen.

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Golf im Winter: Das sagen die Klubs

Die einen zieht es in den warmen Süden, die anderen quälen sich über Wintergrüns: Während für die meisten Golfer der Winter ein unumgängliches Übel ist und der Schnee quasi der Sand im Getriebe, spielt die kalte Jahreszeit für die Klubs eine ganz entscheidende Rolle. Weil einerseits - wenn der Spielbetrieb aufrechterhalten werden kann - zusätzliches Geld in die Kassen kommt und im anderen Fall der Platz endlich die verdiente Erholungspause bekommt.

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Wintergrüns oder Winterpause?

Es war das Foto einer Bekannten, gepostet in den sozialen Netzwerken. Das Foto einer Driving-Range im Schnee. Und darunter zwei Sätze: "Ist ganz schön kalt. Aber von nichts kommt ja nichts." Mit dem ersten Bodenfrost haben viele Golfer für heuer den Spielbetrieb eingestellt. Aber es gibt eben auch jene Fleißige. Ich bin mir hingegen noch unschlüssig und überlege: Wintergrüns oder Winterpause?

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Golfen im Nebel: Ein Schlag ins Nichts

Der Herbst hat zwei Gesichter. Da sind einerseits die letzten wohlig warmen Sonnentage des Spätsommers und eine farbenfrohe Natur. Andererseits gehört aber auch der Nebel zum Herbst. Der ist weitaus weniger schön und bringt auf dem Golfplatz auch Gefahren mit sich. Wenn beispielsweise die Sicht so schlecht ist, dass man die Flugbahn des Balles nur noch erahnen kann, oder nicht mehr sieht, ob und wo sich andere Flights auf den Spielbahnen bewegen. Ist mir tatsächlich auch schon einmal passiert.

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Der Putter bringt die Kohle

Sie haben geputtet, was das Zeug hält. Aus einem Meter, aus zehn Metern, aus 20 Metern. Über Wellen und Kuppen. Die US-Amerikaner haben beim Ryder-Cup völlig unbeeindruckt bewiesen, auf was es beim Golfen eben ganz besonders ankommt: aufs Putten! Und während in den Foren im Netz seit Tagen spekuliert und diskutiert wird, woher die plötzliche Stärke von Reed und Co. auf den Grüns kommt, wiederholen die Pros beinahe gebetsmühlenartig das, was sie ohnehin schon immer gesagt haben: kurzes Spiel, kurzes Spiel, kurzes Spiel.

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Auf den Spuren von Bernhard Langer

Bernhard Langer ist unbestritten der bekannteste und erfolgreichste deutsche Profi-Golfer. Mittlerweile räumt er auf der Champions-Tour kräftig ab, prägt die Saison der besten Golf-Senioren der Welt wie kaum ein anderer. Vor Kurzem feierte er nicht nur seinen 59. Geburtstag, sondern auch den 29. Sieg auf der Champions-Tour. Doch wo hat eigentlich die ganze Erfolgsgeschichte ihren Usprung? Auf Spurensuche in Langers bayerisch-schwäbischer Heimat.

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Urban Golf: Lasst uns große Partys feiern!

"Das ist frischer Wind für den Golfsport. Das ist genau das, was Golf braucht", sagt US-Golflegende Greg Norman zu Beginn des Promotionvideos des Unternehmens Topgolf. Und er bringt es mit diesen wenigen Worten auf den Punkt. Was in den Vereinigten Staaten mittlerweile boomt, ist bei uns in Deutschland oder auch in Österreich kaum vorstellbar: Lasst uns gemeinsam große Golfparty feiern! Mitten in der Stadt. So wie wir es hierzulande höchstens von der launigen Bowlingrunde mit Freunden kennen.

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Golf in Deutschland: Zuwachs prophezeit

Das Interesse am Golfsport in Deutschland nimmt auch im Jahr 2016 wieder zu. Wenn auch nur geringfügig. Claus M. Kobold, Präsident des Deutschen Golf-Verbands (DGV), prognostizierte bei der Eröffnung des Golfkongresses in Nürnberg erneut ein leichtes Wachstum bei den Mitgliederzahlen. Das lasse sich bereits jetzt aus ersten routinemäßigen Auswertungen ableiten, meinte Deutschlands höchster Golf-Funktionär zu Beginn des wichtigsten Branchentreffs des Landes.

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Jetzt kommt die Wurst-Revolution!

In Omas Garage kombinierten die Sandkastenfreunde Manuel Stöffler und Michael Ziegler im Herbst 2014 erstmals hochwertiges Fleisch mit Zutaten wie Spinat, Feta oder Ingwer zu außergewöhnlichen Wurst-Kreationen. Ihr Ziel: Eine gesunde und leckere Wurst für Sportler zu entwickeln. Über fünf Milliarden Brat- und Brühwürste werden in Deutschland jährlich gegessen. Eine gesunde Premium-Variante fehlte bisher, meinten die beiden. Und so gibt es durch Grillido nun auf dem Sportlernahrungs-Markt die große Wurst-Revolution!

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Eine Frage der Perspektive: Laser vs. GPS

Früher habe ich mich immer an den farbigen Pfosten am Fairwayrand orientiert. 150 Meter, 100 Meter, 50 Meter bis zum Grün. In vollstem Vertrauen auf diejenigen, die diese Entfernungen irgendwann einmal gemessen haben. Dann wollte ich alles noch genauer wissen: mit der GPS-Uhr. Die Länge bis zum Dogleg, das genau Maß bis zum Ende des Grüns. Und heute? Heute bin ich gelegentlich sogar mit dem Laser unterwegs. Aber welcher ist der Beste aller Entfernungsmesser? Letztlich, glaube ich, ist es alles nur eine Frage der Perspektive.

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Zur Feier des Tages einen Birdieschnaps

Wow, was für ein Abschlag. Den zweiten kurz aufs Grün gelegt und mit dem dritten Versuch versinkt die kleine weiße Kugel im Loch. Drei Schläge auf einem Par 4. Birdie! Und während Du total euphorisiert Deinen Score notierst, läuft den Mitspielern im Flight schon das Wasser im Mund zusammen. Was ist denn nun mit dem Birdieschnaps? Und warum dürfen eigentlich alle mittrinken, selbst wenn sie dieses Par 4 am Ende mit acht Schlägen gespielt haben? Ein Erklärungsversuch, denn die eine, die einzig richtige Definition dafür gibt es nicht.

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Je mehr Löcher, desto Golf

Turniere nach Feierabend oder die kurze Runde am Sonntagvormittag. 9-Loch-Wettbewerbe scheinen in der Gunst der Golfer ziemlich gefragt zu sein. Namhafte Sponsoren steigen ein, die Meldelisten sind oft ausgebucht. Ist das nur (m)ein rein subjektives Empfinden? Oder haben viele Golfer neben Berufsalltag und Familie kaum noch Zeit für 18 Löcher? "Ich denke, das 9-Loch-Turniere vor dem Hintergrund knapper werdender Zeit mittlerweile ihre Berechtigung haben", sagt Andreas Dorsch, Geschäftsführer des Golf Management Verbands Deutschland (GMVD).

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Und es kommt doch auf die Kraft an

Eine Banane, Weißwurst oder belegte Brötchen. Ein Glas Sekt oder das erste Schnäpschen. Beim Thema Ernährung auf der Golfrunde denken die meisten sofort an die Halfway-Verpflegung nach neun gespielten Löchern. Und die ist meistens deftig. Das ist ja nicht zu verdenken, denn dort füllen die meisten Golfer erstmals wieder ihre Akkus auf. Doch die richtige Ernährung während der Runde ist immens wichtig. 

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So geht das Turnier garantiert in die Hose

Kennst Du das? Du stehst am ersten Abschlag, am besten noch bei einem Turnier, und Dir gehen alle möglichen Dinge durch den Kopf. Stehe ich richtig? Hätte ich den Kaffee vor dem Turnier besser nicht mehr trinken sollen? Hoffentlich schlage ich wenigstens ein Stückchen über den Damenabschlag hinaus. Ja, Golf kann ein ganz schön fieser Sack sein. Ein Sport, der die Hirnwindungen in Gang setzt. Und dabei passen Golf und Nachdenken so gar nicht zusammen. 

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Golfplatz oder Hinterhof?

Was macht man sich als Vater nicht alles für Gedanken: Was wohl aus dem Bub mal wird? Ein begnadeter Konzertpianist? Ein kreativer Schreiner? Ein überbezahlter Profikicker? Oder vielleicht sogar ein echter Golfer? Für das Österreichische Golf-Lifestyle-Magazin Perfect Eagle habe ich mich mal mit solchen Gedankenspielen beschäftigt. Und mir dabei auch Rat von einem erfahrenen Tour-Spieler geholt. "Golfplatz oder Hinterhof?" lautet der Titel der Story, die ich allen, die keine Printausgabe mehr bekommen haben, nicht vorenthalten will.

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Kleider machen Golfer

Ja, es gibt auch in Zeiten der Blue-Jeans-Feierabend-Golfer noch Clubs, in denen strikte Kleiderordnungen beachtet werden müssen. Das gehört vielerorts offiziell auch zur Etikette. Und trotzdem haben jugendliche und frische Mode sowie grelle Farben längst Einzug gehalten auf dem Platz. Das gilt für Frauen und Männer gleichermaßen. Auch eine gute Jeans ist inzwischen tatsächlich durchaus tragbar. Doch wie gehen die Golferin und der Golfer in die neue Saison? Wir haben uns Rat und Hilfe bei Jan Schulze-Siebert geholt.

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Der Turmbau zu Freinberg

Als ich das letzte Mal zu Besuch war, oben über den Dächern von Passau im kleinen Örtchen Freinberg, stand dort noch ein Futtersilo. So wie man es auch von vielen anderen Bauernhöfen kennt. Doch aus viel grauem Beton ist mittlerweile ein markanter Punkt auf dem 9-Loch-Golfplatz kurz hinter der Grenze zwischen Niederbayern und Oberösterreich geworden. Ein 16 Meter hoher Abschlagturm, der geschickt in die Anlage integriert worden ist. Eine echte Attraktion.

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Statussymbol oder nur ein Stück Plastik?

Er ist der Aufreger der Golf-Saison: der neue Ausweis des Deutschen Golf-Verbands (DGV). Gerade erst an Clubs und Golfer verschickt, gibt es schon Hohn und Spott. In einem Internet-Forum habe ich vor Kurzem eine Diskussion verfolgt, in der sich die Gemüter sehr erhitzt haben. Die Karte sei dem Golfsport nicht angemessen. Nur ein Stück Plastik. Zu billig. Zu einfach. Ich habe bis heute nicht verstanden, warum man sich darüber aufregen müsste. Es ist eine Mitgliedskarte, kein Personalausweis!

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Lesetipp: Die Golf-Profiler

Was gibt es nicht schon alles an schlauen Golfbüchern? Klassiker aus der Schwungtechnik, Mentalratgeber, Schmöker über die richtige Strategie auf dem Golfplatz und und und. Eigentlich durchaus genügend. Und doch sticht das neue Buch "Die Golf-Profiler" von Ina Eltner und Fred Hoffmann aus der Masse heraus. Es ist irgendwie anders. Irgendwie persönlicher. Die beiden Autoren, eine Management-Trainerin und ein Golf-Pro, haben über 20 Jahre Erfahrung aus ihrem Berufsalltag verarbeitet.

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Golf-Erlebnis im Shoppingcenter

Abschlagen zwischen Jeansladen und Schnellimbiss. In Kempten im Allgäu gehen zwei Golfclubs diesen bislang ungewöhnlichen Weg. Sie präsentieren die Faszination Golf im größten Shoppingcenter der Region. Rund 640.000 Golfer gibt es in Deutschland. Im Vergleich zu fast sieben Millionen Fußballern ist das wenig. Die Clubs müssen kreativ sein, wenn es darum geht, neue Interessenten zu gewinnen.

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Der intelligente Golfball 3.0

Der amerikanische Schriftsteller Mark Twain hat es schon bald auf den Punkt gebracht: "Golf ist ein Spaziergang mit Ärgernissen", sagte er einst. Wie recht er doch hatte. Und wie recht er auch heutzutage noch immer hat. Der eine Ball kommt direkt hinter dem Baum zum Liegen, der nächste wird gar nicht erst richtig getroffen und der dritte landet mitten im tiefen Rough - und ist trotz minutenlanger Suche verloren. Thomas Sandel hat einen Ausweg gefunden: Er hat gemeinsam mit Alex Raimondi einen Golfball entwickelt, der sich via Bluetooth schnell wieder finden lässt. Eine echte Weltneuheit.

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Die Ruheoase im Kaiserwinkl

Foto: Hotel Panorama
Foto: Hotel Panorama

Irgendwie ist es wie beim Juwelier. Der präsentiert seine wertvollsten Stücke auch nicht im Schaufenster, sondern hält sie lieber etwas versteckt. Der Kaiserwinkl ist ein solches wertvolles Stück. Dort, wo für Millionen Touristen optisch gesehen Tirol beginnt, verbirgt sich die wunderschöne Region rund um die Orte Walchsee, Kössen, Schleching und Schwendt. Wie es der Name schon sagt: im Winkel, direkt hinter der Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Im Schatten des Wilden Kaisers. 

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Wer rastet, der rostet: Übungen für daheim

Koordination, Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Stabilisierung. Wer vor der Saison an sich arbeitet, wird im Frühjahr den entsprechenden Erfolg ernten. Sei es in Sachen körperlicher Fitness oder sogar in Form des einen oder anderen Turniersiegs. "Es gibt viele Übungen, die man ohne großen Aufwand oder teure Geräte daheim nachmachen kann", sagt Maximilian Schoener. Der 35-Jährige ist Physiotherapeut und selbst aktiver Golfer.

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Auf Schritt und Tritt: Die Golfschuh-Geschichte

Früher waren sie einfach und elegant, schwarz oder weiß. Heute sind Golfschuhe fast in allen Farben und Modellen erhältlich. Auch als trendige Sneakers oder sogar als Sandalen. Adidas hat vor ein paar Jahren selbst den Fußballschuh-Klassiker Samba für Golfer auf den Markt gebracht. Aus dem schlichten Gebrauchsgegenstand sind sportliche Funktionsschuhe geworden. Und ja, ich oute mich an dieser Stelle: In Sachen Golfschuh bin ich (fast) wie eine Frau! Je mehr im Schrank stehen, desto besser.

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Höher, schneller, weiter

Das große Kapital der Golfanlagen in den Alpen ist das Panorama. Hier der Blick auf den schneebedeckten Gletscher, da freie Sicht auf den atemberaubenden Klettersteig. Golfen in den Alpenregionen ist zweifelsfrei ein Erlebnis, kann aber mitunter auch recht anstrengend sein. Denn auf einer Runde ist so mancher Höhenmeter zu überwinden. Alpengolfer hat die Golf-Rekorde in Deutschland, Österreich und der Schweiz gesammelt:

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Kraft tanken in den Bergen

Ja, Golf kann ganz schön anstrengend sein. Hast Du schon einmal überlegt, wie sehr Deine Muskeln auf einer vier- bis fünfstündigen Runde strapaziert werden? Oberarme, Beine, Rücken, Nacken. Spätestens am morgen danach spürst Du es. Gerade im Winter, nach einer anstrengenden Saison, sehnt sich ein mancher Golfer nach Entspannung. Nach wohltuenden Massagen und ein bisschen Ruhe. Österreichs Alpenregion bietet für Erholungsuchende jede Menge tolle Hotels. Eine kleine Entscheidungshilfe.

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Die Driving-Range im Schwimmbecken

Golf und der Winter in den Bergen - das passt eigentlich nicht wirklich zusammen. Deshalb zieht es Golfer zwischen November und März zumeist in den Süden oder in Indoor-Anlagen. Eine recht neue Möglichkeit, den Schwung zu trainieren und sich dabei selbst fit zu halten, ist Aqua-Golf. In Deutschland, den Niederlanden und Tschechien gibt es diese Art des Wintertrainings schon länger. In der Schweiz ist die Tamina Therme in Bad Ragaz Vorreiter. Unter anderem haben dort auch schon der Liechtensteiner Nationalkader und die Schweizer LET-Proette Melanie Mätzler trainiert.

 

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"Es spielt sich sehr viel im Kopf ab"

242 Meter ist Michael Hayböck in diesem Jahr schon geflogen. In Planica hat der österreichische Skispringer diese Weite geschafft. Fast zehn Sekunden Adrenalin pur. In den Sommermonaten sucht der 24-Jährige die Abwechslung auf dem Golfplatz. Auf der Runde geht es zwar weniger schweißtreibend, aber genauso hochkonzentriert zu. Im Alpengolfer-Interview erzählt Hayböck, Zweiter der Vierschanzen-Tournee 2014/2015, von Gemeinsamkeiten der beiden Sportarten.

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Riesengaudi auf schneeweißen Grüns

Es gibt kaum etwas, was Golfenthusiasten mehr fürchten als den Winter. Die Fairways schneebedeckt, die Grüns gefroren, die Plätze monatelang geschlossen. Keine Wunder also, dass sich pfiffige Eventmanager und Hoteliers längst ein Alternativprogramm für diese Jahreszeit ausgedacht haben: Schneegolf. Die Bälle leuchten pink oder neongelb, die Grüns sind weiß. Man trägt dicke Winterjacken statt Poloshirts. Ein absoluter Experte in Sachen Schneegolf ist Adi Hengstberger. Er ist zweifacher Weltmeister und heute selbst Turnier-Veranstalter.

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Fitting: Was nicht passt, wird passend gemacht

Golfverrückt war Marco Burger schon als Siebenjähriger. Während sich andere nachmittags auf dem Bolzplatz austobten, ging es für den Allgäuer auf die Driving Range oder über den Platz. Burger war gerade einmal 16 Jahre jung, als er im  Keller zum ersten Mal selbst am Equipment zu tüfteln begann. Am Driver schrauben, mit dem Loft experimentieren, neue Griffe aufziehen. Heute macht er das professionell. Aus Freunden wurden im Jahr 2009 Geschäftspartner, wenig später war Hole-in-One-Fitting (HiO) geboren.  Ein Besuch im Fitting-Center in Eichenau bei München.

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(M)ein Brief ans Christkind

Was wünschst Du Dir dieses Jahr vom Christkind? Einen E-Trolley? Ein neues Rescueholz? Oder ein paar Golfhandschuhe für die neue Saison? Keine Frage, solche Wünsche darf man durchaus äußern. Aber manchmal ist es gar nicht das Materielle, was rund um Weihnachten zählt. Ich habe einen Brief an das Christkind im Golf-Himmel geschrieben. Mit meinen ganz persönlichen Wünschen. Und sollte das alles zu kompliziert sein für die Engelschar, wünsche ich mir eben doch den neuen Driver.

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Der Adrenalin-Junkie

Adi Dünßer ist ehemaliger Weltmeister im Skisport, hat seine Karriere jedoch an den Nagel gehängt, um mit Golf sein Geld zu verdienen. Der Adrenalinjunkie, der jahrelang mit über 242 Stundenkilometern bei 100 Prozent Gefälle wie ein Blitz auf Skiern den Berg hinunter gerast ist, suchte nach neuen Herausforderungen. 1996 noch der schnellste Mann der Welt, wechselte der Allgäuer 1998 in die Ausbildung zum Diplom-Golflehrer der PGA of Germany.

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Eisen 7 auf acht Uhr: Faszination Blindengolf

Hast Du schon einmal ausprobiert, wie es ist, mit geschlossenen Augen Deinen Driver zu schlagen? Kerzengerade noch dazu? Dafür braucht man definitiv eines:  sehr, sehr viel Gefühl. Für Karin Becker ist das bei jeder ihrer Golfrunden Alltag. Die 43-jährige Innsbruckerin ist hochgradig sehbehindert. Den Golfball, sagt sie, nimmt sie nur als "kleinen weißen Fleck" wahr. Und trotzdem ist Karin Becker richtig erfolgreich. Die Österreicherin ist eine der besten Blindengolferinnen der Welt.

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7 Buchtipps für den Winterabend

Es gibt Lektüren für Golfer wie Sand im Bunker. Die einen erklären, wie der perfekte Schlag angeblich tatsächlich gelingen soll. Die anderen schildern scheinbar ausgefeilte Methoden, auch mental immer auf der Höhe zu sein. Die einen sind praktisch, die anderen weniger. Doch rund um den Golfsport gibt es mittlerweile neben der Flut an Sachbüchern auch zahlreiche Romane, ja sogar Golf-Krimis. Und diese sieben Alpengolfer-Tipps sollte man unbedingt mal gelesen haben. Drei davon gibt´s sogar zu gewinnen!

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Die Wahrheit liegt auf dem Platz

Auf dem geschichtsträchtigen Old Course in St. Andrews habe ich schon gespielt, in Celtic Manor auch. Ich habe mich auf Bahn 17 des TPC at Sawgrass versucht, jenem unvergleichlichen Inselgrün. Und jetzt stehe ich am Abschlag des legendären siebten Lochs von Pebble Beach in Kalifornien. Es ist windstill, die Sonne scheint. 97 Meter liegen zwischen Abschlag und Grün. Um mich herum Steinklippen, Sandbunker und Meer, nichts als Meer. Zugegeben: Die Sonne Kaliforniens scheint nur auf der Leinwand vor mir. Draußen ist es nasskalt und neblig.

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Zu kalt gibt´s nicht!

Keine Frage, Golf im Winter ist anders als im Sommer. Der Ball fliegt in der Kälte nicht wie gewohnt, gefütterte Bekleidung macht einen eleganten Schwung schier unmöglich und der Halt lässt auf gefrorenem Untergrund zum Wünschen übrig. Aber trotz frostiger Temperaturen muss niemand auf die Golfrunde verzichten. Man sollte nur richtig ausgerüstet und vorbereitet sein.

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Auf den Spuren des Wasserdoktors

Die Bewegung spielt in der Kneipp‘schen Lehre eine tragende Rolle. „Wenn eine Maschine lange der Witterung ausgesetzt ist und nicht verwandt wird, so wird sie bald ihre Dienste versagen, sie wird zuletzt gebrechlich werden und zerfallen, ohne dass man sie gebrauchen kann. Gerade so ergeht es dem Körper“, sagte Kneipp. Er empfahl einen harmonischen Ausgleich zwischen körperlicher und geistiger Bewegung. Und da kommt der Golfsport ins Spiel.

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I'm swinging in the rain

Es gab eine Zeit, da habe ich mich in einer Story für ein Fußball-Magazin als klassischer Schönwetter-Kicker geoutet. Als einer, der schon das Training geschwänzt hat, wenn es draußen genieselt hat. Und dann habe ich begonnen, Golf zu spielen. Ein Sport, der freilich bei Sonnenschein und warmen Temperaturen am meisten Spaß macht. Aber wenn Dich der Virus mal so richtig erwischt hat, machen selbst sieben Tage Regen nichts mehr aus.

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Mit oder ohne Kind?

Foto: Fotolia/Dasha Petrenko
Foto: Fotolia/Dasha Petrenko

Ehrlich gesagt, habe ich mir das einfacher vorgestellt. Den Kleinen, jetzt fast drei Jahre, mal mit auf den Golfplatz zu nehmen. So nebenher. Vergesst es! Kinder sind viel zu neugierig. Da lauern auf der Runde plötzlich selbst dort Gefahren, wo man sie vorher nie im Leben vermutet hätte. Eine Freundin hat ihren kleinen Sohn damals doch auch immer einfach mit auf den Golfplatz genommen. Das Golfbag auf dem Rücken, das Baby im Kinderwagen vor sich her geschoben. Immer noch besser, als ganz auf das Hobby zu verzichten. 

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Die Golf-Nomaden

Foto: Heinz Dietz
Foto: Heinz Dietz

Das typische Klischee für einen Golfurlaub: Prosecco und Lachsbrötchen auf der sonnengefluteten Terrasse des Luxushotels zum Frühstück und nach der 18-Loch-Runde zur Entspannung in die Sauna des großzügigen Wellness-Bereichs. Heinz Dietz kennt den Gegenentwurf: Mit dem Wohnmobil eine Woche quer durch die Republik unterwegs, von Golfplatz zu Golfplatz. Stoppen und spielen, wo es einem gerade Spaß macht. Wohnen und schlafen auf kleinem Raum – und abends eine Grillrunde auf Campingstühlen.

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Golf als Reha nach der Reha

Seit über 50 Jahren spielt Klaus Spreitler Golf. 1963, daran erinnert sich der Allgäuer noch genau, ist er zum ersten Mal auf den Platz gegangen. Seitdem hat ihn das Spiel mit der kleinen weißen Kugel derart in den Bann gezogen, dass er selbst nach einem schweren gesundheitlichen Rückschlag nicht ans Aufhören denkt. Im Juli des vergangenen Jahres ist er mit einem Herzinfarkt zusammengebrochen.

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Der böse Golf-Wolf und die Zauberfee

Es war einmal ein Wolf, der spielte gerne Golf. Wenn es für ihn gut lief, wurde er zahm wie ein Lamm. Dann schenkte er den anderen Tieren des Golfclubs manchmal sogar einen kurzen Putt zum Birdie. Doch an den schlechten Tagen, da war der Wolf richtig böse. Er begann laut zu heulen und knurrte ständig nur. Die anderen Tiere hatten keine Lust, mit dem Wolf zusammenzuspielen. Denn der war nur mit sich selbst beschäftigt und stand ihnen im Weg. Bis eines Tages eine Zauberfee auf den Golfplatz kam.

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Mein neuer Freund, der Wanderpokal

Es war mein erstes Mal. Und es war wunderschön. Jetzt sitze ich zuhause, erinnere mich immer wieder gerne an diesen tollen Moment und habe mein neues Baby im Arm. 107 Zentimeter groß und 8,8 Kilo schwer. Es war eine schwere Geburt. Zwei Pokale habe ich schon auf dem Wohnzimmerschrank stehen. Zwei kleine. Ein Wurstpaket habe ich auch einmal bekommen. Ganz leicht ist die Runde damals von der Hand gegangen. Aber dieses Mal musste ich erst exakt 7,1 Kilometer durch die Hölle gehen.

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Ein Allgäuer Erfolgsmodell

Foto: Oberstaufen Tourismus
Foto: Oberstaufen Tourismus

Als Deutschlands erste Mehrwertkarte 2008 an den Start ging, erntete Oberstaufen ungläubige Kommentare. Heute kann „Oberstaufen Plus“ auf Nachahmer und Auszeichnungen verweisen. Das Prinzip ist einfach: Wer in Oberstaufen Urlaub macht, darf unter anderem auch auf einigen Golfplätzen gratis spielen. Im Alpengolfer-Interview haben wir uns mit Tourismus-Chefin und der "Mutter der Idee", Bianca Keybach, unterhalten.

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Mit Siebenmeilenstiefeln

Bei Rory McIlroy, einem der besten Golfer der Welt, begann alles recht früh. Während sein Vater Gerry als Barkeeper im benachbarten Golfclub arbeitete, vertrieb er sich die Zeit auf der Übungsanlage. Schon als Zweijähriger schlug der Nordire den Ball knapp 30 Meter weit, zu Hause chippte er im Keller die kleinen Kugeln in die Waschmaschine. Immer und immer wieder. Bei Kilian Rainalter ging alles fast genauso früh los. 

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Das Golf-Eldorado nebenan

Keine Frage, im Zusammenhang mit Österreich denkt wohl jeder zuerst an verschneite Berge, Aprés-Ski und Winterurlaub. Aber die Alpenrepublik ist mittlerweile auch ein beliebtes Reiseziel für Golfer. Mit Meeresrauschen und Palmen kann das Land im Vergleich zu südlicheren Gefilden freilich nicht dienen. In der Gunst der Deutschen rangiert das Nachbarland deshalb zwar noch hinter Spanien oder Nordafrika, aber noch vor der Türkei oder Italien.

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