Ready, steady, Golf!

Der Kampf um die Ehre ist ab jetzt vorbei! Golf soll, sagt der Deutsche Golf-Verband (DGV), schneller und dadurch auch attraktiver werden. Das Zauberwort heißt Ready Golf. In den USA wird diese Art des zügigen Spiels schon lange praktiziert. Nichts Neues also. Und auch kein Hexenwerk. Im Großen und Ganzen geht es darum, dass immer derjenige schlägt, der bereit ist. Reihenfolge hin oder her. Paul Dyer, Leiter der Leadbetter Academy in Deutschland, ist ein Verfechter von Ready Golf und hat deshalb ein lustiges Video zum Thema produziert.

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Alpengolfer-Shootout: Bis zum bitteren Ende

Der Golfpark Schloßgut Lenzfried, nur einen Katzensprung von meinem Zuhause entfernt, bekommt heuer zum zehnten Geburtstag ein ganz besonderes Turnier serviert: die Premiere des Alpengolfer-Shooutouts. Es wird DAS Allgäuer Golf-Event des Jahres, ein Turnierformat, das es in dieser Form in und um Kempten noch nicht gegeben hat. Eine Spielbahn. 232 Meter lang. Im direkten Duell. Bis zum bitteren Ende. Am 29. September 2018 ist es soweit. Wie kam es eigentlich dazu?

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Was kosten vier Stunden Vergnügen?

Sind deutsche Greenfees teuer? Ist es wirklich frech, wenn eine gepflegte Golfanlage samt Bergpanorama am Wochenende 75 Euro für eine 18-Loch-Runde kassiert? Immer wieder führen die Spielgebühren zu Diskussionen unter den Golfern. Die einen finden es okay, die anderen viel zu teuer. Aber was kosten eigentlich vier Stunden Vergnügen? Ich habe im Allgäu den Preisvergleich gewagt. Denn in dieser Region gibt es zahlreiche verschiedene Freizeitangebote. Von günstig bis teuer.

 

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Bad Gastein: Die Wiege der Ski-Golf-Gaudi

Mit Tradition kennen sie sich aus im Gasteinertal. Bekannt wurde die Region im Nationalpark Hohe Tauern südlich von Salzburg früher einmal durch Goldbergbau, Thermalquellen und einen Radonheilstollen. Aber auch in Sachen Sport spielt Bad Gastein schon lange im Konzert der Großen Österreichs mit. Im Winter wie im Sommer. Auf der Skipiste wie auf dem Golfplatz. Verwunderlich ist es daher nicht, dass findige Mitglieder des GC Gastein vor mittlerweile 49 Jahren die Idee hatten, beide Sportarten in einem Event zu verbinden: der Ski-Golf-Competition.

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Eine Frage der Perspektive: Laser vs. GPS

Früher habe ich mich immer an den farbigen Pfosten am Fairwayrand orientiert. 150 Meter, 100 Meter, 50 Meter bis zum Grün. In vollstem Vertrauen auf diejenigen, die diese Entfernungen irgendwann einmal gemessen haben. Dann wollte ich alles noch genauer wissen: mit der GPS-Uhr. Die Länge bis zum Dogleg, das genau Maß bis zum Ende des Grüns. Und heute? Heute bin ich gelegentlich sogar mit dem Laser unterwegs. Aber welcher ist der Beste aller Entfernungsmesser? Letztlich, glaube ich, ist es alles nur eine Frage der Perspektive.

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Vom Golffieber gepackt

Nein, Liebe auf den ersten Blick war es wohl nicht. Denn als ich meinen Schwiegervater vor fast genau zehn Jahren zum ersten Mal mit auf den Golfplatz genommen habe, hat er so gut wie keinen Ball getroffen. Trotzdem hat ihn von diesem Tag an zumindest der Ehrgeiz gepackt. Quasi autodidaktisch hat er sich das Golfen selbst beigebracht. Heute ist er derart im Golffieber, dass er sich sogar auf dem Dachboden eine eigene kleine Driving Range gebaut hat.

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Spurwechsel im Winter

Die Kulisse an diesem wunderbaren Wintertag ist wie gemalt. Tiefblauer Himmel, glitzernder Schnee, die funkelnde Sonne und Berge, bei denen jede noch so kleine Kontur zu erkennen ist. Es wirkt wie die Komposition eines großen Meisters. Der Einwand, das alles habe aber doch gar nichts mit Golf zu tun, ist an dieser Stelle freilich berechtigt - aber genauso schnell entkräftigt. Denn hier, wo ich mit meinen Langlauf-Ski über die Loipe gleite, wird eigentlich von Frühjahr bis spät in den Herbst Golf gespielt. Und selbst jetzt im Winter dreht sich beim Golfclub Zugspitze-Tirol schon alles um die anstehende Saison.

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Zu teuer oder zu zeitaufwändig?

Der Januar ist traditionell der Monat, an dem im Golfsport Bilanz gezogen wird. Der Deutsche Golfverband stellt mal wieder seine Zahlen vor - und freut sich über den Zuwachs. Auch wenn der mit 0,3 Prozent verschwindend klein ist. Konkret heißt das: In einem Land mit über 82 Millionen Einwohnern sind im vergangenen Jahr gerade einmal 1.785 Frauen und Männer als Mitglieder in den Golfklubs dazugekommen. Kann man feiern, klar. Regt aber auch zum Nachdenken an. Woran liegt es? Ist Golf noch immer zu teuer? Oder zu zeitintensiv?

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Michi Hayböck: "Reine Kopfsache"

241,5 Meter ist Michael Hayböck schon geflogen. In Planica vor zwei Jahren und in Vikersund 2017 hat der Österreicher das geschafft. Fast zehn Sekunden Adrenalin pur. In den Sommermonaten sucht der 26-Jährige die Abwechslung auf dem Golfplatz. Auf der Runde geht es zwar weniger schweißtreibend, aber genauso hochkonzentriert zu. Im Alpengolfer-Interview, pünktlich zur Skiflug-WM in Oberstdorf, erzählt er von Gemeinsamkeiten der beiden Sportarten.

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Spieleabend mit den Golflegenden

PS: 380, sticht! Erinnerst Du Dich noch an das spielerische Kräftemessen auf dem Pausenhof? Mit Quartettkarten in der Hand. Ich bin Jahrgang 1978 und in den 80er Jahren mit Top-Ass groß geworden. Jeder Pfenning wurde gespart. Und wenn die zwei Mark zusammen waren, ging es wieder mit dem Fahrrad, so eines mit Drei-Gang-Nabenschaltung (ja, die waren echt mal tierisch angesagt!), zum Spielwarenladen. Um nachzuladen. Jetzt bin ich auch in Sachen Golf über ein solches Kartenspiel gestolpert.

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Die Wahrheit liegt auf dem Platz

Diesen einen Tag werde ich nicht so schnell vergessen: Als mein damaliger Heimatclub in seinem Neubau einen Golfsimulator eingebaut hatte, wurde das gebührend gefeiert. Mit einem Tag der offenen Tür. Und ich hatte mich bereiterklärt, den Besuchern die Faszination eines solchen Simulators zu vermitteln. Im Nachhinein betrachtet, lag ich völlig daneben in meiner Selbsteinschätzung. Denn das Experiment ging in die Hose. Ich habe mich einfach nicht getraut, den Schläger durchzuziehen. Seitdem sind der Simulator und ich keine dicken Freunde mehr. Ein Erfahrungsbericht.

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Backspin: Mein Golfjahr 2017

Jahresrückblicke und kein Ende. Beim abendlichen Zapping auf der Couch habe ich das Gefühl, dass momentan irgendwie jeder Fernsehkanal voll davon ist. 2017 in all seinen Facetten. Bilder, Menschen, Lustiges, Denkwürdiges, Sport, Politik. Und jetzt auch noch der Alpengolfer. Warum sollte man das Rad auch neu erfinden? Aber keine Angst, dieser Jahresrückblick wird keine chronologische Aufarbeitung der vergangenen zwölf Monate. Ich habe mich für vier Gegenstände entschieden, die symbolisch für die besonderen Momente meines Golfjahres stehen.

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Eine Prise Satire, bitte!

Eugen Pletsch ist so etwas wie der Urvater der Golf-Blogger. Angefangen hat alles 1998 mit seinen "Golfnotizen". Hunderte von Texte rund um das Golfspiel sind mittlerweile auf seinen Seiten erschienen, dazu echte Beststeller. "Der Weg der weißen Kugel" beispielsweise oder auch "Golf Gaga" und "Achtung Golfer!". Allesamt gewürzt mit der für Pletsch so typischen Prise Satire. Jetzt legt der 65-Jährige nach: Seine "Anmerkungen für Golfreisende" sind anders als seine früheren Bücher. Und doch ist seine Handschrift unverkennbar!

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Golftraining im Winter: Ab in die Halle!

"Man kann im Sport nur erfolgreich sein, wenn man das ganze Jahr ackert", sagt Ralf Schwarz. Er hat verdammt recht. Das fängt beim regelmäßigen Besuch eines Fitness-Studios im privaten Bereich an und hört bei den Profisportlern auf. Warum sonst würden wohl Skifahrer auch im Hochsommer schon wieder irgendwo am anderen Ende der Welt auf den Brettern stehen? Auch für Golfer ist Training in der kalten Jahreszeit wichtig. Um in Schwung zu bleiben. Übungsabende in der Indoor-Halle zählen auch bei mir mittlerweile zum festen Ritual.

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Uriger Treffpunkt: Urban Golf in der Fabrikhalle

Klischees über Golfer gehen Didi Keller ziemlich auf die Nerven. Vor allem das Gerede von den Snobs. „Das geht echt gar nicht“, sagt der 36-Jährige, der das Motto Rock’n’hole lebt. Er ist in der Schweiz so etwas wie eine Golf-Ikone. Eine Urbangolf-Ikone. Keller hat Golf irgendwann vor knapp 20 Jahren auf einem Acker in seinem Heimatort Frauenfeld, knapp 40 Kilometer nordöstlich von Zürich, als seinen Lieblingssport entdeckt. Er fühlte sich in normalen Klubs aber nicht sonderlich wohl. Und das lag damals nicht nur an seinen Dreadlocks.

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Wintergrüns oder Winterpause?

Es war das Foto einer Bekannten, gepostet in den sozialen Netzwerken. Das Foto einer Driving-Range im Schnee. Und darunter zwei Sätze: "Ist ganz schön kalt. Aber von nichts kommt ja nichts." Mit dem ersten Bodenfrost haben viele Golfer für heuer den Spielbetrieb eingestellt. Aber es gibt eben auch jene Fleißige. Ich bin mir hingegen noch unschlüssig und überlege: Wintergrüns oder Winterpause?

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Schlagschuss vs. Golfschwung

Im Winter spielen sie für verschiedene Vereine in Deutschlands Eishockey-Ligen, abseits des Eises sind sie gemeinsam unterwegs: auf dem Golfplatz! Sven Schirrmacher (26), Ronny Zientek (28), Tim Tenschert (29) und Michael Simon (26) haben im wahrsten Sinne des Wortes ein Händchen für die beiden Sportarten. Obwohl diese auf den ersten Blick so gar nichts gemeinsam haben. Auf der einen Seite die schnellste Mannschaftssport der Welt. Jede Menge Action und Adrenalin. Auf der anderen Seite Golf als Hobby, bei dem es auf Konzentration und Ruhe ankommt.

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Zu kalt gibt´s nicht!

Der erste Herbststurm bläst draußen über die Wiesen und Felder. Der erste Schnee ist längst vorhergesagt. Keine Frage, harte Zeiten für uns Golfer! Doch Golf im Winter ist anders als im Sommer. Der Ball fliegt in der Kälte nicht wie gewohnt, gefütterte Bekleidung macht einen eleganten Schwung schier unmöglich und der Halt lässt auf gefrorenem Untergrund zum Wünschen übrig. Aber trotz frostiger Temperaturen muss niemand auf die Golfrunde verzichten. Man sollte nur richtig vorbereitet sein.

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Der goldene Herbst in Bildern

Über den Herbst ist schon vor 300 Jahren viel geschrieben worden. Er weckt Sehnsüchte bei Dichtern und Denkern, lässt in manchen Texten aber auch die leise Wehmut spüren. Ich mag den Herbst. Vor allem wegen seiner goldenen Tage im Oktober. Den Tagen, an denen die Natur das bunteste ihrer Kleider aus dem Schrank kramt und die laue Sonne auf der Haut prickelt. Das ist pure Lebensfreude! Die Golfplätze werden zu wahren Schatzkammern. Überall glitzert und funkelt es.

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Training macht den Meister

Ja, da stehen sie also und hauen pausenlos die Bälle nach draußen. Hast Du auch so einen echten Golf-Junkie im Freundeskreis? So einen, der jede freie Minute auf der Driving-Range verbringt. So einen, der sein Erspartes in den Ballautomaten investiert? So einen, der die Handynummer des Pros schon auswendig kennt? Bist Du vielleicht sogar selbst so einer, so ein übereifriger Trainings-Weltmeister? Ich oute mich gleich zu Beginn: Nein, Die Driving-Range und ich werden wohl nie dicke Freunde.

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Golfen im Nebel: Ein Schlag ins Nichts

Ich liebe den Herbst! Die letzten wohlig warmen Sonnentage des Spätsommers und eine farbenfrohe Natur. Wenn da bloß nicht dieser graue, triste Nebel wäre. Der ist weitaus weniger schön und bringt auf dem Golfplatz mitunter große Gefahren mit sich. Wenn beispielsweise die Sicht so schlecht ist, dass man die Flugbahn des Balles nur noch erahnen kann, oder nicht mehr mitbekommt, ob und wo sich andere Flights auf den Spielbahnen bewegen. Ist mir tatsächlich auch schon einmal passiert.

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Wir lieben Golf: Eine Community expandiert

Die Golf-Community "Wir lieben Golf" ist in Deutschland schnell zum Erfolgsmodell geworden. Mittlerweile gehören der Gruppe im sozialen Netzwerk Facebook über 7.500 Mitglieder an. Hier wird über den Golfsport in allen Facetten diskutiert. Mitunter sehr rege. Für "Wir lieben Golf"-Initiator Alexander Pielok war das große Interesse Grund genug, eine solche Plattform auch für die Schweizer Golfer zu schaffen. Ein Interview.

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Wer hat an der Uhr gedreht?

Kennst Du dieses unangenehme Gefühl, sich auf dem Golfplatz Löcher in den Bauch zu stehen? Weil vor Dir wieder einmal Bälle im Rough gesucht werden. Erst  einer, am Ende vier. Und die Uhr tickt gnadenlos. Minutenlang. Ich finde, man darf sich für eine Golfrunde sehr wohl Zeit lassen. Schließlich ist es in den meisten Fällen ja ohnehin Freizeit, die man auf dem Platz verbringt. Andererseits kann es auch gewaltig nerven, wenn sich der Flight vor Dir im Schneckentempo fortbewegt. Bei Turnieren kann das schon einmal aus dem Konzept bringen. Und zwar ordentlich.

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Jetzt gibt's was auf die Ohren!

Achtung, jetzt gibt's was auf die Ohren! Gemeinsam mit Leo von soulgolfer.de starte ich einen Golfpodcast. DEN Golfpodcast. Vor dem Mikrofon schlüpfen wir in die Rollen von Sedlmayr & Benzinger, zwei begnadeten Golfern. Der eine schiebt den Putt vorbei, der andere versaut den Abschlag. Das kann ja heiter werden! Die erste Episode haben wir bereits im Kasten. Wie es dazu kam und um was es dabei geht.

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Save the date: Alpengolfer-Trophy 2018

Zugegeben, am Anfang war es lediglich eine Schnapsidee. Ein eigenes Turnier. Das macht doch bloß einen Haufen Arbeit, habe ich mir gedacht. Und dann kam alles anders. Der Post eines Freundes bei Facebook hat den Stein ins Rollen gebracht. Jetzt ist es fix: Im kommenden Jahr findet die Premiere der Alpengolfer-Trophy statt, einem Turnier, das irgendwie anders und doch professionell sein wird. Lass' Dich überraschen.

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Zocken, was das Zeug hält

Nein, zum Zocken muss man sich nicht ins verrauchte Hinterzimmer der Eckkneipe verziehen. Es tut auch der Golfplatz. Ganz egal, ob man mit den besten Kumpels unterwegs ist oder beim Monatsbecher mit den Clubkameraden. Es geht um Bälle, Drinks oder Bares. Selbst die Millionäre auf den Profi-Touren machen das. Jack Nicklaus und Arnold Palmer zum Beispiel. Selbst als sie schon längst die besten Golfer der Welt waren, haben sie im privaten Duell noch um 20 Dollar pro Runde gezockt.

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Von Golfern und Genussmenschen

Was ist für Dich Genuss beim Golfen? Das wunderbare Panorama in die sonnengefluteten Berge? Die freie Zeit in der Natur? Vielleicht ja - auch wenn ich das nie gutheißen werde - die Zigarette an Abschlag eins? Oder das saftige Rindersteak auf der Clubhausterrasse danach? Wir Golfer sind Genussmenschen, gar keine Frage. Für mich hat die Definition aber nicht unbedingt nur etwas mit der Kulinarik zu tun. Genüsslich kann so vieles da draußen auf dem Platz sein.

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LET-Proetten: Mit Dirndl und Driver

Normalerweise sind sie an den großen Golf-Schauplätzen der Welt unterwegs. Ein Wochenende Schottland, die Tage darauf schon in Thailand und morgen Dubai. Die beiden deutschen Proetten Leticia Ras-Andérica und Olivia Cowan wählten für ihr viertägiges Athletiktraining aber die Allgäuer Provinz. Und sie erlebten dort einiges. Gewohntes, aber auch Ungewohntes. Ein Fotoshooting in typisch bayerischer Tracht zum Beispiel. Die Erkenntnis dieser besonderen Trainingseinheit: Golf kann auch für einen Profi ganz schön knifflig sein.

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101 Löcher: Die Marathon-Männer

Um vier Uhr morgens alleine auf dem Parkplatz des Golfclubs Starnberg, in der Dunkelheit dröhnt laute Heavy-Metal-Musik aus dem Autoradio. Für einen außergewöhnlichen Golftag hat sich Matija Burger eine ebenso außergewöhnliche Vorbereitung ausgewählt. „Außer mir und irgendwelchen Igeln und Füchsen war niemand da“, sagt der 37-Jährige lachend. Gemeinsam mit seinem Kumpel Florian Grill hat er einen Marathon über 101 Löcher gemeistert. Im Lochwettspiel, der Königsdisziplin. Bahn für Bahn, Schlag für Schlag, Mann gegen Mann.

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Welcher Golftyp bist Du?

Zuhause ist der Mann ein genügsames Wesen. Für ihn ist schon Feiertag, wenn er es sich auf dem Sofa gemütlich machen kann. Vor ihm die Tüte Chips, neben ihm die Dose Bier - und im Fernsehen flimmert die Fußball-Bundesliga. Dass er dabei den Jogginganzug aus Ballonseide trägt und nicht das Willi-Bogner-Golfshirt, stört ihn in diesem Moment überhaupt nicht. Das Leben könnte so einfach sein. Wenn da nicht der Golfsport wäre. Denn auf dem Platz mutiert er gerne mal zum Erbsenzähler. Der Versuch einer Verhaltensstudie.

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Die Stilfrage. Oder: Ein Plädoyer für die Kurz-Hosigkeit

Weiße Tennissocken in Sandalen? Das geht modisch schon lange nicht mehr. Die Stilfrage kennt eben kein Hitzefrei. Kurze Hosen im Büro, sagen Modeexperten, sind beispielsweise auch ein solches No-Go. Selbst wenn am PC-Arbeitsplatz bei 30 Grad die Luft brennt. Und auf dem Golfplatz? Sind kurze Hosen auf der Runde unästhetisch? Oder bleibt einem bei der großen Hitze dieser Tage gar nichts anders übrig? Und warum dürfen dann Frauen im luftigen Röckchen golfen, ohne dass sich auch nur irgendeiner auf den Platz darüber beschweren würde? Fragen über Fragen.

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Golf ist ... 7 Erkenntnisse nach zwölf Jahren

Ein Mädchen, ein Junge, ein Herz und ein schlauer Spruch. Liebe ist ... Kennst Du diese Cartoons auch? Seit über 40 Jahren sind sie täglicher Bestandteil der BILD-Zeitung. Liebe ist für viele auch Golf. Bei mir dauert diese Liebe jetzt schon fast genau zwölf Jahre. Aus purem Zufall bin ich beim Ausmisten des Dachzimmers auf ein Stück Papier gestoßen. Auf eine Urkunde aus dem Jahr 2005. Eine Urkunde, die mir attestiert, dass ich damals die Platzreifeprüfung erfolgreich abgelegt habe. Und was habe ich in all der Zeit gelernt? Golf ist ... Meine sieben Erkenntnisse.

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Die Reifeprüfung

Den Abschlag verzogen, der Ball kullert nur - und landet direkt auf der Kugel des Mitspielers. Diese Kugel spickt in Richtung Bunker, der anderen Ball fliegt im hohen Bogen im Aus. Klar, weiß ich, wie es weitergeht. Ich habe ja schließlich die Platzreife erfolgreich bestanden. Obwohl, so ein bisschen unsicher bin ich in diesem Moment schon, ob die Spielfortsetzung tatsächlich ganz regelkonform war. Würdest Du die Platzreifeprüfung noch einmal bestehen? Ich habe mich mal getestet.

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Zum In-den-Schläger-Beißen

Irgendwie liegt es wohl in der Natur des Menschen, sich für nichts und wieder schuldig zu fühlen. Schlechte Noten in der Schule. Unschuldig. Der Lehrer hat die falschen Fragen gestellt. Zu spät zur Verabredung gekommen. Unschuldig. Vorher noch vom Kollegen aufgehalten worden. Das Geschenk am Hochzeitstag vergessen. Unschuldig. Wir haben doch ausgemacht, uns nichts mehr zu schenken. Und beim Golfen ist das nicht anders. Es ist zum In-den-Schläger-Beißen.

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Die Visitenkarte eines Golfclubs

Was muss das Klubhaus eines Golfclubs alles können? Geht es um Luxus und Statussymbol? Oder eher um Gemütlichkeit? Ich denke, beides spielt eine Rolle. Genauso unterschiedlich wie die Mitglieder-Struktur einer Golfanlage sind auch die Ansprüche. In Bad Ragaz in der Schweiz zum Beispiel wurde im vergangenen halben Jahr für sehr viel Geld aufwändig neu gebaut. So oder so: Clubhäuser sind eine Art Visitenkarte für die Golfanlagen. Der erste Eindruck zählt! Aber natürlich muss die Dimension ebenfalls passen. Ein Palast mitten auf der grünen Wiese? Geht nicht!

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Der schwarze Peter

Kennst Du noch den "Schwarzen Peter"? Dieses Kartenspiel aus der Kindheit, bei dem es darum ging, am Ende möglichst nicht die Karte mit dem Schornsteinfeger auf der Hand zu haben. Das war gleichbedeutend mit der Niederlage. Neulich ist mir bei einem Golfturnier dieses Spiel wieder in den Sinn gekommen. Weil wir in unserem Flight quasi den schwarzen Peter des Turniers hatten. Einen Mitspieler, der auf einen Schlag einen ganzen Golftag vermiesen kann.

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Wenn die Erde wärmer wird ...

Dass es jetzt endlich wärmer wird und die Golf-Saison so richtig in Fahrt kommen kann, ist für diese Jahreszeit freilich völlig normal. Dass aber bis vor zwei Wochen - zumindest bei uns im Golf-Süden Deutschlands - die Grüns und Fairways größtenteils noch unter einer dicken Schneeschicht lagen, ist eher weniger normal. So mancher mahnt hier gerne: Das ist der Klimawandel! Was wäre denn, wenn die Erde tatsächlich wärmer wird? Wie würde sich der Golfsport verändern? Eine (nicht ganz ernst gemeinte) Prognose.

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Vater, Mutter, Kind: Golf als Familiensport

Fußballtore, Sandkasten, Schaukel. Beim Golfclub Augsburg geht es familiär zu. Seit Kurzem werden sonntags Kinder von Erzieherinnen betreut, während Mama und Papa auf die Runde gehen. Clubmanager Fabian Fietze geht es aber nicht um die Frage Golf oder Familie. Es geht in erster Linie um gemeinsame Zeit. „Kaum eine andere Sportart eignet sich so gut, von der ganzen Familie unabhängig von Alter und Können ausgeübt zu werden“, sagt er. Der Heimatclub der deutschen Golf-Ikone Bernhard Langer ist ein Vorzeigeklub in Sachen Familienfreundlichkeit.

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Pollenallergie: Wenn das Hobby zur Qual wird

Was war das gestern für ein traumhafter Golftag. Die besten Flightpartner, die man sich vorstellen kann. Sonne satt. Und diese Aussicht über die weiten, bunt blühenden Wiesen hinweg auf die Berge und den nahen See. Und heute? Heute muss ich dafür wieder einmal büßen. Die Augen tränen, die Nase tropft, die Lunge brennt. So eine Pollenallergie kann einem die Lust auf sportliche Aktivitäten im Freien ganz schön vermiesen. Viele Outdoor-Sportler wie zum Beispiel müssen sich vor allem in der ersten Jahreshälfte auf eine besondere Situation einstellen.

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Arbeiten, wo andere Urlaub machen

Daniel Ortner-Bauer ist ein echter Vorzeige-Österreicher. Einer, der im Winter als Skilehrer arbeitet und den Sommer auf dem Golfplatz verbringt. Gut gelaunt, Kumpeltyp und doch voll fokussiert. Der 31-Jährige hat zur Saison 2017 die Verantwortung im Golfclub Tiroler Zugspitze übernommen - als Clubmanager und Head-Pro. In den vergangenen Wochen hatte er deshalb alle Hände voll zu tun. Rund um die Anlage wurde vieles freundlicher und moderner gestaltet. Die Aufbruchstimmung ist riesig, seine Motivation ebenso.

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Der Flirt-Flight: Singlebörse Golfplatz

Eine Bekannte hat mir mal erzählt, sie würde den neuen Freund ihrer Tochter am liebsten mit auf den Golfplatz nehmen. Um ihn zu durchleuchten. In der Tat sagt eine Runde Golf mehr über einen Menschen aus als vieles andere. Es braucht keinen teuren Partnertest, es braucht lediglich eine Runde mit großen Emotionen, Momenten der Enttäuschung und viel Zeit für Gespräche. Die Wahrheit - das ist eine der Lieblingsphrasen unter Fußballern - liegt eben doch auf dem Platz. Und dieser Platz hat das Zeug zur erfolgreichen Singlebörse.

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Die Lizenz zum Duzen

Beim Golfen gibt es die Lizenz zum Duzen. Weil man meistens unter Freunden oder zumindest unter Gleichgesinnten ist. Aber, darf der Ferdl mich auch duzen, wenn er mich eigentlich gar nicht kennt? Ich kann mich noch gut erinnern, wie spannend es war, als man in der Kollegstufe plötzlich von dem einen oder anderen Lehrer gesiezt wurde. Und heute? Heute finde ich das Du schon fast eine Art Lebenseinstellung. Ganz und gar nicht despektierlich. Ist es einfach nur eine Generationen-Frage?

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GC Tiroler Zugspitze: Ein aussichtsreicher Neuling

Erstmals in ihrer Geschichte überschreitet die Golfliga für Jungsenioren Grenzen. Mit dem Team des Golfclubs Tiroler Zugspitze stößt heuer eine Mannschaft aus Österreich dazu. Die Truppe um Captain Christian Senn freut sich riesig auf die Chance, sich mit anderen Klubs aus der Region zu messen. "Wir sind voll motiviert", sagt er. Was die Kontrahenten auf der Anlage zwischen den beiden Urlaubsorten Lermoos und Ehrwald erwartet und welche Ziele sich die Tiroler stecken, verrät Senn dem Alpengolfer.

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Den Rhythmus im Blut

Völlig entspannt steht Sergio Garcia auf der Driving Range, schlägt einen Ball nach dem anderen kerzengerade ans andere Ende des Übungsgeländes. Fast wie eine Maschine. Eisen 3, Fairwayholz, Driver. Der Schwung des spanischen Profi-Golfers sieht dabei so locker und leicht aus, der Rhythmus so natürlich. Ich bin als Gast einer exklusiven Golfclinic dabei. Und staune, und staune, und staune. Die Begegnung in München-Eichenried ist jetzt schon fast vier Jahre her. Aber Garcias Tipps und Tricks helfen mir noch heute.

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Golf auf dem Weg zum TV-Sport?

Schon vor 50 Jahren hat Reporter-Legende Harry Valérien in Garmisch-Partenkirchen mit einer kleinen Handkamera versucht, ein Golfturnier zu filmen – für eine Sendung des Bayerischen Fernsehens. In Deutschland ist Golf im Fernsehen noch immer Randsport, während in den USA Millionen vor den TV-Geräten sitzen, wenn die großen Turniere übertragen werden. Wie etwa beim Masters in Augusta. Wir haben uns mit ARD-Sportfrontfrau Julia Scharf darüber unterhalten, warum mancher Sport mehr fernsehtauglich ist und manch anderer weniger.

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Maxlrain: Imagepflege der besonderen Art

Die Umgebung ist das große Kapital des Golfclubs Schloss Maxlrain, knapp 16 Kilometer nordwestlich von Rosenheim. Hier das prächtige Renaissanceschlosses, dort das Panorama auf den Wendelstein. Es könnte also alles so schön sein. Könnte. Denn dem Club eilt in der Gegend ein elitärer Ruf voraus. „Ich höre immer wieder, unsere Anlage sei versnobt, ein Klub der Reichen und Schönen. Das ist mir als sportliche Geschäftsführerin natürlich ein Dorn im Auge“, sagt Julia Busch. Jetzt will sie den Menschen in den umliegenden Gemeinden die Angst nehmen.

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Die Männer für den Feinschliff

Nein, notorische Langschläfer sind in diesem Job fehl am Platz. Der Arbeitstag eines Greenkeepers beginnt schon früh am Morgen, an heißen Sommertagen mitunter sogar noch vor Sonnenaufgang. Und selbst im Winter bleibt keine Zeit, die Füße hochzulegen. Dann, wenn es draußen schneit, werden drinnen Maschinen gewartet und Schneidwerke geschliffen. Die Zeit von der Schneeschmelze bis zur offiziellen Saisoneröffnung ist für die Greenkeeper der stressigste Teil des Jahres.

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Mit Sack und Pack: Was ins Bag gehört

Was die großen Golfer auf den internationalen Touren dieser Welt in ihren Bags haben, ist immer wieder spannend zu sehen und zu lesen. Vor Kurzem habe auch ich Euch im sozialen Netzwerk Facebook schon einmal einen kleinen Einblick in mein Bag gewährt. Das war freilich bei Weitem nicht so packend wie der Blick in die Golftasche von Martin Kaymer oder Sergio Garcia. Aber was gehört eigentlich alles ins Bag? Und was sollte man lieber daheim lassen?

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Das wäre mein perfekter Platz

Viel Wasser, wenig Wasser? Einfach oder herausfordernd? Kurz oder lang? Natürlich oder künstlich angelegt? Ja, wie ist er denn, der perfekte Golfplatz? Gibt's überhaupt ein Ideal? Schwierig, sagen auch die Planer. Der bekannte Golfplatz-Architekt Thomas Himmel hat mir in einem Interview mal verraten, dass er sich meist am Durchschnittsgolfer mit Handicap 20 bis 22 orientiert. Alle Spielklassen unter einen Hut zu bringen, das ist der Anspruch an den Designer. Und was würde ich mir wünschen?

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"Golf muss einfacher werden!"

Unter Golfern wird gerade eifrig diskutiert. Ab 2019 planen die Hüter der Golfregeln von R&A und USGA weitreichende Veränderungen. Dadurch soll das Golfspiel verständlicher, fairer und zukunftsfähiger werden. Sagen sie. Kann dieser Plan tatsächlich funktionieren? Der Alpengolfer sprach darüber mit Christian Montén (45). Der Kemptener betreibt im Allgäu zusammen mit Ralf Schwarz eine Golf-Übungsanlage und ist Manager des Golfclubs Memmingen.

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