Wintergrüns oder Winterpause?

Es war das Foto einer Bekannten, gepostet in den sozialen Netzwerken. Das Foto einer Driving-Range im Schnee. Und darunter zwei Sätze: "Ist ganz schön kalt. Aber von nichts kommt ja nichts." Mit dem ersten Bodenfrost haben viele Golfer für heuer den Spielbetrieb eingestellt. Aber es gibt eben auch jene Fleißige. Ich bin mir hingegen noch unschlüssig und überlege: Wintergrüns oder Winterpause?

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Schlagschuss vs. Golfschwung

Im Winter spielen sie für verschiedene Vereine in Deutschlands Eishockey-Ligen, abseits des Eises sind sie gemeinsam unterwegs: auf dem Golfplatz! Sven Schirrmacher (26), Ronny Zientek (28), Tim Tenschert (29) und Michael Simon (26) haben im wahrsten Sinne des Wortes ein Händchen für die beiden Sportarten. Obwohl diese auf den ersten Blick so gar nichts gemeinsam haben. Auf der einen Seite die schnellste Mannschaftssport der Welt. Jede Menge Action und Adrenalin. Auf der anderen Seite Golf als Hobby, bei dem es auf Konzentration und Ruhe ankommt.

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Zu kalt gibt´s nicht!

Der erste Herbststurm bläst draußen über die Wiesen und Felder. Der erste Schnee ist längst vorhergesagt. Keine Frage, harte Zeiten für uns Golfer! Doch Golf im Winter ist anders als im Sommer. Der Ball fliegt in der Kälte nicht wie gewohnt, gefütterte Bekleidung macht einen eleganten Schwung schier unmöglich und der Halt lässt auf gefrorenem Untergrund zum Wünschen übrig. Aber trotz frostiger Temperaturen muss niemand auf die Golfrunde verzichten. Man sollte nur richtig vorbereitet sein.

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Der goldene Herbst in Bildern

Über den Herbst ist schon vor 300 Jahren viel geschrieben worden. Er weckt Sehnsüchte bei Dichtern und Denkern, lässt in manchen Texten aber auch die leise Wehmut spüren. Ich mag den Herbst. Vor allem wegen seiner goldenen Tage im Oktober. Den Tagen, an denen die Natur das bunteste ihrer Kleider aus dem Schrank kramt und die laue Sonne auf der Haut prickelt. Das ist pure Lebensfreude! Die Golfplätze werden zu wahren Schatzkammern. Überall glitzert und funkelt es.

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Training macht den Meister

Ja, da stehen sie also und hauen pausenlos die Bälle nach draußen. Hast Du auch so einen echten Golf-Junkie im Freundeskreis? So einen, der jede freie Minute auf der Driving-Range verbringt. So einen, der sein Erspartes in den Ballautomaten investiert? So einen, der die Handynummer des Pros schon auswendig kennt? Bist Du vielleicht sogar selbst so einer, so ein übereifriger Trainings-Weltmeister? Ich oute mich gleich zu Beginn: Nein, Die Driving-Range und ich werden wohl nie dicke Freunde.

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Golfen im Nebel: Ein Schlag ins Nichts

Ich liebe den Herbst! Die letzten wohlig warmen Sonnentage des Spätsommers und eine farbenfrohe Natur. Wenn da bloß nicht dieser graue, triste Nebel wäre. Der ist weitaus weniger schön und bringt auf dem Golfplatz mitunter große Gefahren mit sich. Wenn beispielsweise die Sicht so schlecht ist, dass man die Flugbahn des Balles nur noch erahnen kann, oder nicht mehr mitbekommt, ob und wo sich andere Flights auf den Spielbahnen bewegen. Ist mir tatsächlich auch schon einmal passiert.

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Wir lieben Golf: Eine Community expandiert

Die Golf-Community "Wir lieben Golf" ist in Deutschland schnell zum Erfolgsmodell geworden. Mittlerweile gehören der Gruppe im sozialen Netzwerk Facebook über 7.500 Mitglieder an. Hier wird über den Golfsport in allen Facetten diskutiert. Mitunter sehr rege. Für "Wir lieben Golf"-Initiator Alexander Pielok war das große Interesse Grund genug, eine solche Plattform auch für die Schweizer Golfer zu schaffen. Ein Interview.

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Wer hat an der Uhr gedreht?

Kennst Du dieses unangenehme Gefühl, sich auf dem Golfplatz Löcher in den Bauch zu stehen? Weil vor Dir wieder einmal Bälle im Rough gesucht werden. Erst  einer, am Ende vier. Und die Uhr tickt gnadenlos. Minutenlang. Ich finde, man darf sich für eine Golfrunde sehr wohl Zeit lassen. Schließlich ist es in den meisten Fällen ja ohnehin Freizeit, die man auf dem Platz verbringt. Andererseits kann es auch gewaltig nerven, wenn sich der Flight vor Dir im Schneckentempo fortbewegt. Bei Turnieren kann das schon einmal aus dem Konzept bringen. Und zwar ordentlich.

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Jetzt gibt's was auf die Ohren!

Achtung, jetzt gibt's was auf die Ohren! Gemeinsam mit Leo von soulgolfer.de starte ich einen Golfpodcast. DEN Golfpodcast. Vor dem Mikrofon schlüpfen wir in die Rollen von Sedlmayr & Benzinger, zwei begnadeten Golfern. Der eine schiebt den Putt vorbei, der andere versaut den Abschlag. Das kann ja heiter werden! Die erste Episode haben wir bereits im Kasten. Wie es dazu kam und um was es dabei geht.

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Save the date: Alpengolfer-Trophy 2018

Zugegeben, am Anfang war es lediglich eine Schnapsidee. Ein eigenes Turnier. Das macht doch bloß einen Haufen Arbeit, habe ich mir gedacht. Und dann kam alles anders. Der Post eines Freundes bei Facebook hat den Stein ins Rollen gebracht. Jetzt ist es fix: Im kommenden Jahr findet die Premiere der Alpengolfer-Trophy statt, einem Turnier, das irgendwie anders und doch professionell sein wird. Lass' Dich überraschen.

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Zocken, was das Zeug hält

Nein, zum Zocken muss man sich nicht ins verrauchte Hinterzimmer der Eckkneipe verziehen. Es tut auch der Golfplatz. Ganz egal, ob man mit den besten Kumpels unterwegs ist oder beim Monatsbecher mit den Clubkameraden. Es geht um Bälle, Drinks oder Bares. Selbst die Millionäre auf den Profi-Touren machen das. Jack Nicklaus und Arnold Palmer zum Beispiel. Selbst als sie schon längst die besten Golfer der Welt waren, haben sie im privaten Duell noch um 20 Dollar pro Runde gezockt.

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Von Golfern und Genussmenschen

Was ist für Dich Genuss beim Golfen? Das wunderbare Panorama in die sonnengefluteten Berge? Die freie Zeit in der Natur? Vielleicht ja - auch wenn ich das nie gutheißen werde - die Zigarette an Abschlag eins? Oder das saftige Rindersteak auf der Clubhausterrasse danach? Wir Golfer sind Genussmenschen, gar keine Frage. Für mich hat die Definition aber nicht unbedingt nur etwas mit der Kulinarik zu tun. Genüsslich kann so vieles da draußen auf dem Platz sein.

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LET-Proetten: Mit Dirndl und Driver

Normalerweise sind sie an den großen Golf-Schauplätzen der Welt unterwegs. Ein Wochenende Schottland, die Tage darauf schon in Thailand und morgen Dubai. Die beiden deutschen Proetten Leticia Ras-Andérica und Olivia Cowan wählten für ihr viertägiges Athletiktraining aber die Allgäuer Provinz. Und sie erlebten dort einiges. Gewohntes, aber auch Ungewohntes. Ein Fotoshooting in typisch bayerischer Tracht zum Beispiel. Die Erkenntnis dieser besonderen Trainingseinheit: Golf kann auch für einen Profi ganz schön knifflig sein.

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101 Löcher: Die Marathon-Männer

Um vier Uhr morgens alleine auf dem Parkplatz des Golfclubs Starnberg, in der Dunkelheit dröhnt laute Heavy-Metal-Musik aus dem Autoradio. Für einen außergewöhnlichen Golftag hat sich Matija Burger eine ebenso außergewöhnliche Vorbereitung ausgewählt. „Außer mir und irgendwelchen Igeln und Füchsen war niemand da“, sagt der 37-Jährige lachend. Gemeinsam mit seinem Kumpel Florian Grill hat er einen Marathon über 101 Löcher gemeistert. Im Lochwettspiel, der Königsdisziplin. Bahn für Bahn, Schlag für Schlag, Mann gegen Mann.

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Welcher Golftyp bist Du?

Zuhause ist der Mann ein genügsames Wesen. Für ihn ist schon Feiertag, wenn er es sich auf dem Sofa gemütlich machen kann. Vor ihm die Tüte Chips, neben ihm die Dose Bier - und im Fernsehen flimmert die Fußball-Bundesliga. Dass er dabei den Jogginganzug aus Ballonseide trägt und nicht das Willi-Bogner-Golfshirt, stört ihn in diesem Moment überhaupt nicht. Das Leben könnte so einfach sein. Wenn da nicht der Golfsport wäre. Denn auf dem Platz mutiert er gerne mal zum Erbsenzähler. Der Versuch einer Verhaltensstudie.

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Die Stilfrage. Oder: Ein Plädoyer für die Kurz-Hosigkeit

Weiße Tennissocken in Sandalen? Das geht modisch schon lange nicht mehr. Die Stilfrage kennt eben kein Hitzefrei. Kurze Hosen im Büro, sagen Modeexperten, sind beispielsweise auch ein solches No-Go. Selbst wenn am PC-Arbeitsplatz bei 30 Grad die Luft brennt. Und auf dem Golfplatz? Sind kurze Hosen auf der Runde unästhetisch? Oder bleibt einem bei der großen Hitze dieser Tage gar nichts anders übrig? Und warum dürfen dann Frauen im luftigen Röckchen golfen, ohne dass sich auch nur irgendeiner auf den Platz darüber beschweren würde? Fragen über Fragen.

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Golf ist ... 7 Erkenntnisse nach zwölf Jahren

Ein Mädchen, ein Junge, ein Herz und ein schlauer Spruch. Liebe ist ... Kennst Du diese Cartoons auch? Seit über 40 Jahren sind sie täglicher Bestandteil der BILD-Zeitung. Liebe ist für viele auch Golf. Bei mir dauert diese Liebe jetzt schon fast genau zwölf Jahre. Aus purem Zufall bin ich beim Ausmisten des Dachzimmers auf ein Stück Papier gestoßen. Auf eine Urkunde aus dem Jahr 2005. Eine Urkunde, die mir attestiert, dass ich damals die Platzreifeprüfung erfolgreich abgelegt habe. Und was habe ich in all der Zeit gelernt? Golf ist ... Meine sieben Erkenntnisse.

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Die Reifeprüfung

Den Abschlag verzogen, der Ball kullert nur - und landet direkt auf der Kugel des Mitspielers. Diese Kugel spickt in Richtung Bunker, der anderen Ball fliegt im hohen Bogen im Aus. Klar, weiß ich, wie es weitergeht. Ich habe ja schließlich die Platzreife erfolgreich bestanden. Obwohl, so ein bisschen unsicher bin ich in diesem Moment schon, ob die Spielfortsetzung tatsächlich ganz regelkonform war. Würdest Du die Platzreifeprüfung noch einmal bestehen? Ich habe mich mal getestet.

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Zum In-den-Schläger-Beißen

Irgendwie liegt es wohl in der Natur des Menschen, sich für nichts und wieder schuldig zu fühlen. Schlechte Noten in der Schule. Unschuldig. Der Lehrer hat die falschen Fragen gestellt. Zu spät zur Verabredung gekommen. Unschuldig. Vorher noch vom Kollegen aufgehalten worden. Das Geschenk am Hochzeitstag vergessen. Unschuldig. Wir haben doch ausgemacht, uns nichts mehr zu schenken. Und beim Golfen ist das nicht anders. Es ist zum In-den-Schläger-Beißen.

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Die Visitenkarte eines Golfclubs

Was muss das Klubhaus eines Golfclubs alles können? Geht es um Luxus und Statussymbol? Oder eher um Gemütlichkeit? Ich denke, beides spielt eine Rolle. Genauso unterschiedlich wie die Mitglieder-Struktur einer Golfanlage sind auch die Ansprüche. In Bad Ragaz in der Schweiz zum Beispiel wurde im vergangenen halben Jahr für sehr viel Geld aufwändig neu gebaut. So oder so: Clubhäuser sind eine Art Visitenkarte für die Golfanlagen. Der erste Eindruck zählt! Aber natürlich muss die Dimension ebenfalls passen. Ein Palast mitten auf der grünen Wiese? Geht nicht!

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Der schwarze Peter

Kennst Du noch den "Schwarzen Peter"? Dieses Kartenspiel aus der Kindheit, bei dem es darum ging, am Ende möglichst nicht die Karte mit dem Schornsteinfeger auf der Hand zu haben. Das war gleichbedeutend mit der Niederlage. Neulich ist mir bei einem Golfturnier dieses Spiel wieder in den Sinn gekommen. Weil wir in unserem Flight quasi den schwarzen Peter des Turniers hatten. Einen Mitspieler, der auf einen Schlag einen ganzen Golftag vermiesen kann.

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Wenn die Erde wärmer wird ...

Dass es jetzt endlich wärmer wird und die Golf-Saison so richtig in Fahrt kommen kann, ist für diese Jahreszeit freilich völlig normal. Dass aber bis vor zwei Wochen - zumindest bei uns im Golf-Süden Deutschlands - die Grüns und Fairways größtenteils noch unter einer dicken Schneeschicht lagen, ist eher weniger normal. So mancher mahnt hier gerne: Das ist der Klimawandel! Was wäre denn, wenn die Erde tatsächlich wärmer wird? Wie würde sich der Golfsport verändern? Eine (nicht ganz ernst gemeinte) Prognose.

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Vater, Mutter, Kind: Golf als Familiensport

Fußballtore, Sandkasten, Schaukel. Beim Golfclub Augsburg geht es familiär zu. Seit Kurzem werden sonntags Kinder von Erzieherinnen betreut, während Mama und Papa auf die Runde gehen. Clubmanager Fabian Fietze geht es aber nicht um die Frage Golf oder Familie. Es geht in erster Linie um gemeinsame Zeit. „Kaum eine andere Sportart eignet sich so gut, von der ganzen Familie unabhängig von Alter und Können ausgeübt zu werden“, sagt er. Der Heimatclub der deutschen Golf-Ikone Bernhard Langer ist ein Vorzeigeklub in Sachen Familienfreundlichkeit.

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Pollenallergie: Wenn das Hobby zur Qual wird

Was war das gestern für ein traumhafter Golftag. Die besten Flightpartner, die man sich vorstellen kann. Sonne satt. Und diese Aussicht über die weiten, bunt blühenden Wiesen hinweg auf die Berge und den nahen See. Und heute? Heute muss ich dafür wieder einmal büßen. Die Augen tränen, die Nase tropft, die Lunge brennt. So eine Pollenallergie kann einem die Lust auf sportliche Aktivitäten im Freien ganz schön vermiesen. Viele Outdoor-Sportler wie zum Beispiel müssen sich vor allem in der ersten Jahreshälfte auf eine besondere Situation einstellen.

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Arbeiten, wo andere Urlaub machen

Daniel Ortner-Bauer ist ein echter Vorzeige-Österreicher. Einer, der im Winter als Skilehrer arbeitet und den Sommer auf dem Golfplatz verbringt. Gut gelaunt, Kumpeltyp und doch voll fokussiert. Der 31-Jährige hat zur Saison 2017 die Verantwortung im Golfclub Tiroler Zugspitze übernommen - als Clubmanager und Head-Pro. In den vergangenen Wochen hatte er deshalb alle Hände voll zu tun. Rund um die Anlage wurde vieles freundlicher und moderner gestaltet. Die Aufbruchstimmung ist riesig, seine Motivation ebenso.

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Der Flirt-Flight: Singlebörse Golfplatz

Eine Bekannte hat mir mal erzählt, sie würde den neuen Freund ihrer Tochter am liebsten mit auf den Golfplatz nehmen. Um ihn zu durchleuchten. In der Tat sagt eine Runde Golf mehr über einen Menschen aus als vieles andere. Es braucht keinen teuren Partnertest, es braucht lediglich eine Runde mit großen Emotionen, Momenten der Enttäuschung und viel Zeit für Gespräche. Die Wahrheit - das ist eine der Lieblingsphrasen unter Fußballern - liegt eben doch auf dem Platz. Und dieser Platz hat das Zeug zur erfolgreichen Singlebörse.

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Die Lizenz zum Duzen

Beim Golfen gibt es die Lizenz zum Duzen. Weil man meistens unter Freunden oder zumindest unter Gleichgesinnten ist. Aber, darf der Ferdl mich auch duzen, wenn er mich eigentlich gar nicht kennt? Ich kann mich noch gut erinnern, wie spannend es war, als man in der Kollegstufe plötzlich von dem einen oder anderen Lehrer gesiezt wurde. Und heute? Heute finde ich das Du schon fast eine Art Lebenseinstellung. Ganz und gar nicht despektierlich. Ist es einfach nur eine Generationen-Frage?

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GC Tiroler Zugspitze: Ein aussichtsreicher Neuling

Erstmals in ihrer Geschichte überschreitet die Golfliga für Jungsenioren Grenzen. Mit dem Team des Golfclubs Tiroler Zugspitze stößt heuer eine Mannschaft aus Österreich dazu. Die Truppe um Captain Christian Senn freut sich riesig auf die Chance, sich mit anderen Klubs aus der Region zu messen. "Wir sind voll motiviert", sagt er. Was die Kontrahenten auf der Anlage zwischen den beiden Urlaubsorten Lermoos und Ehrwald erwartet und welche Ziele sich die Tiroler stecken, verrät Senn dem Alpengolfer.

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Den Rhythmus im Blut

Völlig entspannt steht Sergio Garcia auf der Driving Range, schlägt einen Ball nach dem anderen kerzengerade ans andere Ende des Übungsgeländes. Fast wie eine Maschine. Eisen 3, Fairwayholz, Driver. Der Schwung des spanischen Profi-Golfers sieht dabei so locker und leicht aus, der Rhythmus so natürlich. Ich bin als Gast einer exklusiven Golfclinic dabei. Und staune, und staune, und staune. Die Begegnung in München-Eichenried ist jetzt schon fast vier Jahre her. Aber Garcias Tipps und Tricks helfen mir noch heute.

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Golf auf dem Weg zum TV-Sport?

Schon vor 50 Jahren hat Reporter-Legende Harry Valérien in Garmisch-Partenkirchen mit einer kleinen Handkamera versucht, ein Golfturnier zu filmen – für eine Sendung des Bayerischen Fernsehens. In Deutschland ist Golf im Fernsehen noch immer Randsport, während in den USA Millionen vor den TV-Geräten sitzen, wenn die großen Turniere übertragen werden. Wie etwa beim Masters in Augusta. Wir haben uns mit ARD-Sportfrontfrau Julia Scharf darüber unterhalten, warum mancher Sport mehr fernsehtauglich ist und manch anderer weniger.

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Maxlrain: Imagepflege der besonderen Art

Die Umgebung ist das große Kapital des Golfclubs Schloss Maxlrain, knapp 16 Kilometer nordwestlich von Rosenheim. Hier das prächtige Renaissanceschlosses, dort das Panorama auf den Wendelstein. Es könnte also alles so schön sein. Könnte. Denn dem Club eilt in der Gegend ein elitärer Ruf voraus. „Ich höre immer wieder, unsere Anlage sei versnobt, ein Klub der Reichen und Schönen. Das ist mir als sportliche Geschäftsführerin natürlich ein Dorn im Auge“, sagt Julia Busch. Jetzt will sie den Menschen in den umliegenden Gemeinden die Angst nehmen.

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Die Männer für den Feinschliff

Nein, notorische Langschläfer sind in diesem Job fehl am Platz. Der Arbeitstag eines Greenkeepers beginnt schon früh am Morgen, an heißen Sommertagen mitunter sogar noch vor Sonnenaufgang. Und selbst im Winter bleibt keine Zeit, die Füße hochzulegen. Dann, wenn es draußen schneit, werden drinnen Maschinen gewartet und Schneidwerke geschliffen. Die Zeit von der Schneeschmelze bis zur offiziellen Saisoneröffnung ist für die Greenkeeper der stressigste Teil des Jahres.

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Mit Sack und Pack: Was ins Bag gehört

Was die großen Golfer auf den internationalen Touren dieser Welt in ihren Bags haben, ist immer wieder spannend zu sehen und zu lesen. Vor Kurzem habe auch ich Euch im sozialen Netzwerk Facebook schon einmal einen kleinen Einblick in mein Bag gewährt. Das war freilich bei Weitem nicht so packend wie der Blick in die Golftasche von Martin Kaymer oder Sergio Garcia. Aber was gehört eigentlich alles ins Bag? Und was sollte man lieber daheim lassen?

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Das wäre mein perfekter Platz

Viel Wasser, wenig Wasser? Einfach oder herausfordernd? Kurz oder lang? Natürlich oder künstlich angelegt? Ja, wie ist er denn, der perfekte Golfplatz? Gibt's überhaupt ein Ideal? Schwierig, sagen auch die Planer. Der bekannte Golfplatz-Architekt Thomas Himmel hat mir in einem Interview mal verraten, dass er sich meist am Durchschnittsgolfer mit Handicap 20 bis 22 orientiert. Alle Spielklassen unter einen Hut zu bringen, das ist der Anspruch an den Designer. Und was würde ich mir wünschen?

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"Golf muss einfacher werden!"

Unter Golfern wird gerade eifrig diskutiert. Ab 2019 planen die Hüter der Golfregeln von R&A und USGA weitreichende Veränderungen. Dadurch soll das Golfspiel verständlicher, fairer und zukunftsfähiger werden. Sagen sie. Kann dieser Plan tatsächlich funktionieren? Der Alpengolfer sprach darüber mit Christian Montén (45). Der Kemptener betreibt im Allgäu zusammen mit Ralf Schwarz eine Golf-Übungsanlage und ist Manager des Golfclubs Memmingen.

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Ein Ode an den Golfsport

Ja, heute im Büro ist mit dem neuen Kollegen mal wieder die große Diskussion entbrannt. Golf, sagte er, sei doch kein Sport! Das bisschen Spazierengehen. Seine Mutter, Treppensteigen, Schweißvergießen und so weiter. Naja, ein wenig angefressen war ich schon, habe versucht, wieder mal alle möglichen Argumente von den vielen Muskeln, noch mehr Kalorien und der Pulsfrequenz anzubringen. Letztlich ist das hier für ihn. Und weil gerade Fasching ist, habe ich meine Ode an den Golfsport in Gedichtform gepresst. Quasi die Alpengolfer-Büttenrede.

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Hilfe, ich bin krank!

Hilfe, ich bin krank! Nein, kein Männerschnupfen. Den hatte ich schon rund um Weihnachten. Dieses Mal ist es noch viel schlimmer. Ich bin befallen von der krankhaften Angst, etwas zu verpassen. Erst heute früh habe ich die Symptome an mir wieder ganz, ganz eindeutig festgestellt. Als ich aus dem Dachfenster geschaut habe. Auf der einen Seite war noch alles in Ordnung ...

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Tobias Müller: Mentaltraining auf dem Golfplatz

Tobias Müller ist in seiner Disziplin der Beste der Welt. Der Allgäuer ist begeisterter Telemarker. Kaum einer kann ihm in dieser ursprünglichen Form des Ski-Abfahrtslaufs das Wasser reichen. Im Sommer freut sich der 24-Jährige aber aufs Kontrastprogramm: Müller ist seit einiger Zeit auch begeisterter Golfer. Auch wenn die Action auf der Piste und die Ruhe auf dem Grün auf den ersten Blick so gar nicht zusammenpassen, gibt es, meint er, Gemeinsamkeiten. Um für den Winter mental gerüstet zu sein, sei Golf im Sommer der ideale Zeitvertreib.

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Alter Wein in neuen Schläuchen

Endlich! Die Golf-Saison steht in den Startlöchern. Die ersten Messen locken die Besucher, Verbandsfunktionäre sind euphorisch und Schnäppchenjäger wildern im Revier. Auch ich bin voller Vorfreude zur Golf-Sonderschau bei der CMT-Reisemesse in Stuttgart gefahren. Und dann? Die große Ernüchterung! Alter Wein in neuen Schläuchen. Bei den Diskussionsrunden der Fachbesucher ebenso wie beim Rundgang durch die Ausstellungsreihen. Warum das so ist?

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Danke, Schweden!

Die Schweden haben’s uns vorgemacht. Sie können nicht nur Räucherlachs und Billigregal. Sie können auch Wahl. Und zwar richtig. Die Schweden haben Anfang der Woche Henrik Stenson zum "Sportler des Jahres" gemacht. Einen Golfer! Und das nicht zum ersten Mal. Da wählt also ein Land, das einen so riesigen Schatz an richtig erfolgreichen Sportlern hat, ausgerechnet einen Golfer zum Besten und Beliebtesten des Jahres. Da muss man als Deutscher schon zweimal hinschauen! Tack, Sverige! Danke, Schweden!

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Er hat genug von Handicap 14

Seit gut 15 Jahren spielt Florian Rebien Golf. Mit ein bisschen Training hat sich sein Handicap zügig nach unten entwickelt. Nun liegt es bei -13,6. Und das schon seit einigen Jahren. Um aus dieser Sackgasse zu kommen und sein Handicap endlich wieder zu verbessern, startete Rebien vor Kurzem ein Golfexperiment, das insgesamt zehn Monate dauern soll. Das Konzept hinter dem Trainings-Experiment stammt von Logicalgolf. Seine Erfahrungen und die Trainingsentwicklung beschreibt er in einem Blog.

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Backspin: Mein Golf-Jahr 2016

Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr ist traditionell voll gepackt mit Jahresrückblicken. Im Fernsehen, in der Zeitung und im Internet sowieso. Warum also sollte man das Rad neu erfinden? Zugegeben, es ist keine wahnsinnig kreative Idee, auch als Alpengolfer auf das Jahr 2016 zurückzuschauen. Was hat das Golf-Jahr gebracht? War's erfolgreich? War's kurios? Ich habe mir einige Gegenstände ausgesucht, die symbolisch für Erlebnisse, Eindrücke und Emotionen sind, die mein Golf-Jahr geprägt haben.

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Und wann trainierst Du so?

Frühmorgens nach dem Aufstehen? Abends nach der Arbeit? Oder in der Mittagspause? Wann trainierst Du denn so? Trainierst Du überhaupt? Golf und Üben. Diese zwei Wörtchen sind schon ein seltsames Paar. Denn einerseits können sie nicht ohne einander, andererseits ist das Üben für manchen auch eine Form der Zeitverschwendung. Die Golfanlagen jedenfalls investieren mittlerweile richtig viel, um ihren Kunden Training quasi rund um die Uhr anzubieten. So wie eine Anlage im Allgäu.

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Ein Golf-Guide für Kinder

Golf ist gerade für Kinder eine fördernde und fordernde Sportart. Mit kindgerechtem Schläger und verkürzten Abschlägen wird das Spiel zur spaßigen Herausforderung für die Kleinen. Doch warum zieht es nach wie vor deutlich mehr Kinder und Jugendliche auf den Fußball- statt auf den Golfplatz? Sabine Koch-Sutter hat sich damit beschäftigt und einen "Golfguide für Kinder" geschrieben. Das E-Book wird im Internet kostenlos zum Download angeboten und bietet neben Wissenswertem zum Training und Hinweisen zum Kauf des ersten Equipments auch Motivationsübungen für die ganze Familie.

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Hilfe, bin ich jetzt alt?

Deutschlands Golf-Senioren werden immer jünger. Das ist doch mal eine starke Schlagzeile! Ab 2017 wird aus der Altersklasse 35 die AK 30. Jetzt ist man also schon mit 30 im Seniorenalter. Hüftsteif und atemlos. Der Verband verspricht sich eine sportliche Aufwertung seiner Sportart. Aber wie es dabei um die Gefühlswelt der Aktiven steht, interessiert mal wieder keinen. Hilfe, bin ich jetzt alt? Darf ich trotzdem noch in der Bar feiern oder muss ich ab sofort ins Tanzcafé?

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Golf im Winter: Das sagen die Klubs

Die einen zieht es in den warmen Süden, die anderen quälen sich über Wintergrüns: Während für die meisten Golfer der Winter ein unumgängliches Übel ist und der Schnee quasi der Sand im Getriebe, spielt die kalte Jahreszeit für die Klubs eine ganz entscheidende Rolle. Weil einerseits - wenn der Spielbetrieb aufrechterhalten werden kann - zusätzliches Geld in die Kassen kommt und im anderen Fall der Platz endlich die verdiente Erholungspause bekommt.

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Eine Prise Satire, bitte!

Eugen Pletsch ist so etwas wie der Urvater der Golf-Blogger. Angefangen hat alles 1998 mit seinen "Golfnotizen". Hunderte von Texte rund um das Golfspiel sind mittlerweile auf seinen Seiten erschienen, dazu echte Beststeller. "Der Weg der weißen Kugel" beispielsweise oder auch "Golf Gaga" und "Achtung Golfer!". Allesamt gewürzt mit der für Pletsch so typischen Prise Satire. Jetzt legt der 64-Jährige nach: Seine "Anmerkungen für Golfreisende" sind anders als seine früheren Bücher. Und doch ist seine Handschrift unverkennbar!

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Der Putter bringt die Kohle

Sie haben geputtet, was das Zeug hält. Aus einem Meter, aus zehn Metern, aus 20 Metern. Über Wellen und Kuppen. Die US-Amerikaner haben beim Ryder-Cup völlig unbeeindruckt bewiesen, auf was es beim Golfen eben ganz besonders ankommt: aufs Putten! Und während in den Foren im Netz seit Tagen spekuliert und diskutiert wird, woher die plötzliche Stärke von Reed und Co. auf den Grüns kommt, wiederholen die Pros beinahe gebetsmühlenartig das, was sie ohnehin schon immer gesagt haben: kurzes Spiel, kurzes Spiel, kurzes Spiel.

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Auf den Spuren von Bernhard Langer

Bernhard Langer ist unbestritten der bekannteste und erfolgreichste deutsche Profi-Golfer. Mittlerweile räumt er auf der Champions-Tour kräftig ab, prägt die Saison der besten Golf-Senioren der Welt wie kaum ein anderer. Vor Kurzem feierte er nicht nur seinen 59. Geburtstag, sondern auch den 29. Sieg auf der Champions-Tour. Doch wo hat eigentlich die ganze Erfolgsgeschichte ihren Usprung? Auf Spurensuche in Langers bayerisch-schwäbischer Heimat.

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Urban Golf: Lasst uns große Partys feiern!

"Das ist frischer Wind für den Golfsport. Das ist genau das, was Golf braucht", sagt US-Golflegende Greg Norman zu Beginn des Promotionvideos des Unternehmens Topgolf. Und er bringt es mit diesen wenigen Worten auf den Punkt. Was in den Vereinigten Staaten mittlerweile boomt, ist bei uns in Deutschland oder auch in Österreich kaum vorstellbar: Lasst uns gemeinsam große Golfparty feiern! Mitten in der Stadt. So wie wir es hierzulande höchstens von der launigen Bowlingrunde mit Freunden kennen.

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