Neues aus der Golfregion Allgäu

Das Allgäu ist mittlerweile eine der beliebtesten und gleichzeitig größten Golf-Regionen Deutschlands. Allein in einem Umkreis von 60 Kilometern um Kempten, die größte Stadt des Allgäus, gibt es 20 Golfanlagen, die in wunderbarer Landschaft zum Spielen und Genießen einladen. Doch trotz aller Idylle geht es im Allgäu auch sportlich zu. Hier findest Du die aktuellsten Spiel- und Turnierberichte der verschiedenen Klubs.


Mehr als eine Schönheits-OP

Der GC Bad Wörishofen zählt zu den traditionsreichen bayerischen Golfklubs. 1980 wurde der Verein im Unterallgäu gegründet. In den vergangenen fast 40 Jahren wurde kaum etwas an der 18-Loch-Anlage verändert. Jetzt rollen die Bagger an. In den kommenden zweieinhalb Jahren wird der Platz abschnittsweise zur Baustelle, alle Grüns werden umgestaltet, die Abschläge neu errichtet und Bunker saniert. Etwa 1,8 Millionen Euro kostet das Großprojekt. Was dahinter steckt.

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Schlagschuss vs. Golfschwung

Im Winter spielen sie für verschiedene Vereine in Deutschlands Eishockey-Ligen, abseits des Eises sind sie gemeinsam unterwegs: auf dem Golfplatz! Sven Schirrmacher (26), Ronny Zientek (28), Tim Tenschert (29) und Michael Simon (26) haben im wahrsten Sinne des Wortes ein Händchen für die beiden Sportarten. Obwohl diese auf den ersten Blick so gar nichts gemeinsam haben. Auf der einen Seite die schnellste Mannschaftssport der Welt. Jede Menge Action und Adrenalin. Auf der anderen Seite Golf als Hobby, bei dem es auf Konzentration und Ruhe ankommt.

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LET-Proetten: Mit Dirndl und Driver

Normalerweise sind sie an den großen Golf-Schauplätzen der Welt unterwegs. Ein Wochenende Schottland, die Tage darauf schon in Thailand und morgen Dubai. Die beiden deutschen Proetten Leticia Ras-Andérica und Olivia Cowan wählten für ihr viertägiges Athletiktraining aber die Allgäuer Provinz. Und sie erlebten dort einiges. Gewohntes, aber auch Ungewohntes. Ein Fotoshooting in typisch bayerischer Tracht zum Beispiel. Die Erkenntnis dieser besonderen Trainingseinheit: Golf kann auch für einen Profi ganz schön knifflig sein.

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Es grünt so grün

Konrad Kienle nennt sich selbst „ein Westerharter Urgestein“. Das trifft es gut, denn der 58-jährige Familienvater gehört beim Golfclub Memmingen tatsächlich schon zum Inventar. Seit 1994 ist Kienle als Head-Greenkeeper hauptverantwortlich für die Rasenqualität der 27-Loch-Anlage auf Gut Westerhart im Allgäu, knapp an der Grenze zwischen Bayern und Baden-Württemberg. „Dass unser Golfplatz seit Jahren in einem Top-Zustand ist, daran haben Konrad Kienle und sein Team einen sehr großen Anteil“, sagt Clubmanager Christian Montén.

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Wintersportler mit ruhigem Händchen

Statt jeder Menge Adrenalin auf der Piste oder im Eiskanal war dieses Mal das ruhige Händchen auf dem Grün gefragt. Statt schneller Zeiten und großen Weiten ging es um Präzision. Schon zum zehnten Mal hat der Bayerische Skiverband (BSV) zu seinem legendären Golfturnier auf die Gsteig nach Lechbruck eingeladen. Und die Liste der prominenten Mitspieler war lang. Ehemalige Olympiasieger waren dabei, aktive Stars der Szene ebenso. Schon weit im Voraus waren die begehrten Startplätze ausgebucht.

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Vier Tage Ausnahmezustand

Ralf Schwarz ist zwar erst 48 Jahre alt, zählt beim Golfclub Waldegg-Wiggensbach aber schon zur Kategorie Urgesteine. Er war bereits als Teenager in den 1980er Jahren dabei, 1991 hat er sein Hobby zum Beruf gemacht und mittlerweile ist er als Klubmanager und Trainer der Chef der 27-Loch-Anlage. Vom Mittwoch bis zum kommenden Samstag herrscht auf dem Platz im Oberallgäu wieder einmal der Ausnahmezustand: Zum 16. Mal finden die Wiggensbach Open statt, ein einmaliges Turnierformat in der Region.

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7 Löcher, ... die man im Allgäu gespielt haben muss

Immer mehr Golfurlauber entdecken das Allgäu als eine der schönsten deutschen Ferienregionen. Kaum jemand, der dort einmal zu Gast war, kann sich der Faszination von Landschaft und Brauchtum entziehen. Und in der Tat: Kaum eine Golfregion in Deutschland ist so vielfältig. Zieht man beispielsweise rund um Kempten, der größten Stadt des Allgäus, einen Radius von 60 Kilometern, kann man fast 20 Golfanlagen in knapp einer Stunde Fahrzeit mit dem Auto erreichen. Und diese sieben Löcher sollte man hier unbedingt mal gespielt haben!

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Platzcheck: Der Golfclub Hellengerst

Wie anspruchsvoll ist der Golfclub Hellengerst? Wieviel Abwechslung steckt in der 18-Loch-Runde über den Golfplatz im Oberallgäu? Und welche Rolle spielt hier der Service? Fragen über Fragen. Die Antworten liefert der Alpengolfer-Platzcheck. Der Platz des Golfclubs Hellengerst-Oberallgäu zählt zu den sportlich anspruchsvolleren. 40 Meter Höhenunterschied sind unter dem Strich zu bewältigen. Wobei die Höhenmeter, die während einer Runde durch das viele Auf und Ab zu gehen sind, noch weit mehr sind.

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"Wenn's keinen Spaß mehr macht, höre ich auf!"

Tipps? Nein, die gibt es von Boris Eberle nicht. Noch kein einziges Heimspiel haben die Jungsenioren der Golfanlage Alpenseehof bei Nesselwang verloren, seit sie in der Golfliga um Punkte spielen. Und das soll freilich auch so bleiben. Der 38-Jährige ist einer der Erfolgsgaranten bei den Ostallgäuern. Seit elf Jahren spielt er Golf, hat längst ein einstelliges Handicap. In der ewigen Top-500-Rangliste der Golfliga zählt er zu den Besten. Hinter Christian Dietl vom Golfpark Aschheim rangiert Eberle auf Platz zwei. Ein Porträt.

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"Golf muss einfacher werden!"

Unter Golfern wird gerade eifrig diskutiert. Ab 2019 planen die Hüter der Golfregeln von R&A und USGA weitreichende Veränderungen. Dadurch soll das Golfspiel verständlicher, fairer und zukunftsfähiger werden. Sagen sie. Kann dieser Plan tatsächlich funktionieren? Der Alpengolfer sprach darüber mit Christian Montén (45). Der Kemptener betreibt im Allgäu zusammen mit Ralf Schwarz eine Golf-Übungsanlage und ist Manager des Golfclubs Memmingen.

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Tobias Müller: Mentaltraining auf dem Golfplatz

Tobias Müller ist in seiner Disziplin der Beste der Welt. Der Allgäuer ist begeisterter Telemarker. Kaum einer kann ihm in dieser ursprünglichen Form des Ski-Abfahrtslaufs das Wasser reichen. Im Sommer freut sich der 24-Jährige aber aufs Kontrastprogramm: Müller ist seit einiger Zeit auch begeisterter Golfer. Auch wenn die Action auf der Piste und die Ruhe auf dem Grün auf den ersten Blick so gar nicht zusammenpassen, gibt es, meint er, Gemeinsamkeiten. Um für den Winter mental gerüstet zu sein, sei Golf im Sommer der ideale Zeitvertreib.

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Pack die Wanderstiefel ein ...

Eigentlich würde man auf diesem Ruhebänkchen hier oben am Gipfelkreuz am liebsten einfach mal eine Pause einlegen. Die Brotzeit auspacken, tief durchatmen und das Panorama genießen. Von den Weiten des Illertals bis hinüber zu den Gipfeln der Allgäuer Alpen. Doch selbst auf 1.011 Metern Höhe wartet im Golfclub Waldegg-Wiggensbach eine der vielen besonderen Herausforderungen des Platzes. Es ist der höchste Abschlag Deutschlands.

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Der Golflehrer mit dem Panorama-Klassenzimmer

"Das", sagt Andrew MacDonald, "ist mein Büro". Mit einem Grinsen im Gesicht steht er auf dem Übungsgrün des Golfplatzes Oberallgäu, dreht sich einmal um die eigene Achse und zeigt auf die umliegende Bergwelt. Die unverbaute Aussicht auf die Allgäuer Gipfel, die im Sonnenlicht unterhalb des azurblauen Himmels glänzen, ist beeindruckend. Es gibt mit Sicherheit ungemütlichere Arbeitsplätze. Der 55-Jährige weiß das zu schätzen. "Ich genieße jeden Tag, den ich hier verbringen darf", sagt er.

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Tracktee: Eine Frage der Länge

Viele Golfer, sagt Alexander Stohr, wissen eigentlich überhaupt nichts über ihre Schläger. Nicht, wie weit sie den Ball mit den einzelnen Eisen schlagen. Und schon gar nicht, wie groß der Längenunterschied zwischen den Schlägern ist. Dabei wäre es gerade für die Taktik auf dem Platz wichtig, sich darüber im Klaren zu sein. Im Golfpark Schloßgut Lenzfried gibt es daher künftig einen kostenlosen Service für effektives Training: drei Radarmessgeräte auf der Driving Range.

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Golf-Gaudi unterm Gipfelkreuz

Wenn ein Allgäuer eines richtig gut kann, dann ist das feiern! Egal, ob im Kreise der Familie oder mit Freunden. Vielleicht ist es gerade das, was die "Wiggensbach Open" so beliebt macht. Vier Tage, vier Turniere. Und das quasi quer durch hochalpines Golfgelände. Da braucht's am Abend schon eine ordentliche Stärkung. Das Festzelt auf dem Gelände des Golfclubs Waldegg-Wiggensbach steht schon seit einigen Tagen und wartet auf den Startschuss der 15. Auflage. Zwei, die seit Anfang an regelmäßig dabei sind, sind Peggy und Torsten Köber. Das Besondere: Sie kommen gar nicht aus dem Allgäu, sondern aus dem hohen Norden.

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