Für Ostern: Basteln mit Golfbällen

Nein, einfach ist das gerade nicht. Das Golfbag steht einsam und verlassen in der Ecke. Beim Blick aus dem Fenster auf das satte Grün des Golfplatzes gegenüber blutet das Herz. Die Fantasie geht nicht selten mit mir durch. Doch genau in solchen Momenten entstehen erfahrungsgemäß auch die besten Ideen. Zum Beispiel für eine alternative Verwendung der Golfbälle, die momentan aufgrund der Platzsperren in der Corona-Krise in der Tasche bleiben müssen. Wir haben uns zuhause eine lustige Oster-Deko daraus gebastelt.

Zugegeben: Das ganze hatte eigentlich einen anderen Hintergrund. Die Bastelarbeit war mehr oder weniger als Beschäftigungstherapie für die Kinder gedacht. Schule geschlossen, Kita zu. Mama und Papa im Homeoffice. Ein mitunter hoch explosives Gemisch. Mal läuft alles prima, mal ist's eine Vollkatastrophe. Wir sind ständig auf der Suche nach sinnvollen Spiel- oder Bastelideen. Auf die mit den Küken ist meine Frau gekommen. Als Vorlage dienten Figuren, die aus Beton gegossen und entsprechend verziert waren. Und was wird da natürlich draus in einer Familie, die infiziert ist? Nicht mit Corona. Mit dem Golf-Virus! Es werden Golfball-Küken. Weil bei uns zuhause so unendlich viele von den Kugeln herumliegen. Wir haben uns für Fundbälle entschieden. Wer mag, kann aber natürlich auch die Golfball-Industrie in diesen wirtschaftlich so schweren Zeiten ankurbeln und sich beim Alpengolfer-Partner Syndergolf Bälle kaufen, zum Beispiel den SnySpin in Neongelb. Denn gelb sollten die Bälle schon sein. Sind Küken ja schließlich auch. Was man braucht man sonst noch dazu? Wackelaugen, Moosgummi und Federn.

Und so funktioniert's

1. Los geht's mit den Wackelaugen (gibt's zum Beispiel hier >>>). Die müssen auf den Ball aufgeklebt werden - und zwar wie es sich für Augen gehört möglichst parallel zueinander. In unserem Fall waren es selbstklebende Wackelaugen. 

 

2. Aus dem Moosgummi, idealerweise orange, einen Schnabel ausschneiden und mit Heißkleber ebenfalls auf den Ball kleben. So wird aus Wackelaugen und Schnabel das Gesicht des Golfball-Kükens. 

 

3. Und schließlich auf der Rückseite des Balls (was ist eigentlich die Rückseite des Balls?), also quasi auf der Gegenseite des Gesichts, die Federn aufkleben. Ebenfalls mit Heißkleber. Dann fehlt nur noch ein schönes Nest, schon ist die sportliche Oster-Deko fertig. Eignet sich übrigens auch ideal als Geschenk!