Zu kalt gibt´s nicht!

Keine Frage, Golf im Winter ist anders als im Sommer. Der Ball fliegt in der Kälte nicht wie gewohnt, gefütterte Bekleidung macht einen eleganten Schwung schier unmöglich und der Halt lässt auf gefrorenem Untergrund zum Wünschen übrig. Aber trotz frostiger Temperaturen muss niemand auf die Golfrunde verzichten. Man sollte nur richtig ausgerüstet und vorbereitet sein.

Ein befreundeter Golf-Pro, der Mitten in einer Region zu Hause ist, in der es oft von Oktober bis April frostig und ungemütlich ist, meinte einmal zu mir: „Wenn es kalt ist, bewegt man sich beim Golfen nicht so locker.“ Daher sei gerade in dieser Zeit ein ausgiebiges Aufwärmprogramm unumgänglich – mindestens zehn Minuten lang. Sonst wird die Muskulatur nicht richtig warm. Und das wiederum erhöht die Verletzungsgefahr. Klingt logisch. Besonders häufig sind in diesem Fall Zerrungen. Auch das Herz-Kreislauf-System sollte aktiviert werden. Zum Beispiel, in dem man auf der Stelle läuft und mit den Armen rudert. So wird es dem Körper, und damit auch den Händen und Füßen, schon zu Beginn richtig warm. Einfach immer in Bewegung bleiben. Das hilft schon viel weiter. Und wer selbst schon einmal bei Kälte mit dem dicken Pulli auf die Runde gegangen ist, wird spätestens nach einigen Löchern schon die Ärmel hochgekrempelt haben.

Richtige Ausrüstung ist gefragt

Wer sich nicht von den kalten Temperaturen abschrecken lässt, sollte unbedingt auf die richtige Ausrüstung achten. Da die meiste Körperwärme über den Kopf verloren geht, ist eine wohlig warme Mütze neben Schläger und Bällen das wichtigste Utensil auf der Runde. Ich oute mich an dieser Stelle mal als einer, der gerne auch leichte und wärmende Funktionskleidung trägt, darüber statt einer warmen Winterjacke lieber möglichst etwas Winddichtes. Und für die Finger? Wer dicke Handschuhe trägt, verliert schnell das Gefühl für den Schlag und dadurch auch den Spaß am Spiel. Ähnliches gilt auch, wenn die Finger im Winter erstmal kalt geworden sind. Aber es gibt auch im Golfsport nichts, was es nicht gibt. Zum Beispiel für diesen Fall spezielle Golfhandschuhe für den Winter. Sie sind meist aus Leder oder Fleece. Und wem dann immer noch die Finger frieren, für den gibt es spezielle Handwärmer für die Jacken- oder Hosentasche.

Mehr Energie als sonst

Ein weiterer Punkt: Im Winter braucht man mehr Energie, um nicht ins Frösteln zu kommen – vor allem bei körperlicher Betätigung. Viele Golfer ernähren sich im Winter vor und während der Runde aber nicht genügend. Es ist aber gerade dann besonders schwer, Kraft und Konzentration bis zu vier Stunden hoch zu halten, wenn der Körper nicht ausreichend versorgt wird. Also immer auch an den Riegel oder ein bisschen Obst denken. Den Glühwein gibt´s dann bestimmt im Clubhaus.

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